Papst über Kommunikation: Christen sind aufgerufen, die Geschichte des Guten zu erzählen
Papst Franziskus fordert oft eine Kirche «für alle, alle, alle». Das gilt auch für die katholische Kommunikation, wie das Kirchenoberhaupt nun klarmacht. «Christliche Kommunikation bedeutet, zu zeigen, dass das Reich Gottes nahe ist.»
Papst Franziskus hat von katholischen Kommunikationsverantwortlichen einen Dialog mit allen Menschen gefordert. Die katholische Kommunikation sei nicht etwas Separates nur für Katholiken, sagte Franziskus am Montagmorgen im Vatikan. Er warb darum, sich nicht einzuschliessen, sondern ein einladender Raum für «echte Beziehungen» zu sein.
«Christliche Kommunikation bedeutet, zu zeigen, dass das Reich Gottes nahe ist: hier, jetzt, und es ist wie ein Wunder, das jeder Mensch, jedes Volk erleben kann», so der Papst vor Teilnehmern des Internationalen Kongresses der katholischen institutionellen Kommunikatoren. Bis Mittwoch tagen Vorsitzende und Mitarbeiter von bischöflichen Medien-Kommissionen, Leiter von Pressestellen von Bischofskonferenzen sowie von Ordensgemeinschaften in Rom.
Jeder Christ berufen
«Dies, was für Sie ein institutioneller Dienst ist, ist auch die Berufung eines jeden Christen, eines jeden Getauften», sagte der Papst. «Jeder Christ ist aufgerufen, die Geschichten des Guten zu sehen und zu erzählen, die der schlechte Journalismus auszulöschen vorgibt, indem er nur dem Bösen Raum gibt.» Es gelte hinauszugehen und eine Arbeit, die alle einbeziehe und wertschätze zu leisten. Angesichts dieser Herausforderung ermutigte der Papst die Kommunikatoren, Synergien unter einander zu stärken, auf kontinentaler Ebene und weltweit. (cic)
Hier geht es zur › Bestellung einzelner Beiträge von kath.ch.




