Die Tessinerin Myriam Caranzano ist international anerkannte Expertin zum Thema Prävention von Gewalt gegen und Missbrauch von Kindern. «Wir haben alles, um der Gewalt gegen Kinder ein Ende zu setzen», sagt Caranzano.
Wieder ist das Erzbistum Köln mit einer Schmerzensgeldklage eines Missbrauchsopfers konfrontiert. Es geht um Taten, die ein Ministrant in den 1990-er Jahren an einem Mädchen verübt hat.
Ein Domherr des Bistums Basel hat früher als Offizial falsch auf eine Missbrauchsmeldung einer Betroffenen reagiert. Dennoch soll er von Bischof Felix Gmür den Titel «Ehrendomherr» erhalten. Der Luzerner Jurist Loris Fabrizio Mainardi fordert von ihm den Verzicht.
Vor einem Jahr hat der Vatikan verboten, mit der NGO Points-Cœur zusammenzuarbeiten. Erst jetzt spricht der Bischof von Sitten, Jean-Marie Lovey, dieses Verbot aus. Der Westschweizer Bischof Charles Morerod hat dies bereits im März getan – und eine bistumsinterne Untersuchung in Auftrag gegeben.
Der Tessiner Priester Emanuele Di Marco übernimmt ab sofort die Interimsleitung des Diözesanbüros für schulischen Religionsunterricht. Im August wurde der zuständige Priester wegen Verdacht auf sexuellen Missbrauch verhaftet.
Ein Domherr des Bistums Basel hat früher als Offizial des Bistums falsch auf eine Missbrauchsmeldung einer Betroffenen reagiert. Nun soll er von Bischof Felix Gmür trotzdem den Titel «Ehrendomherr» erhalten. Weshalb – und was beinhaltet dieser Titel?
Mit wütenden Protesten reagieren Gläubige in Italien auf einen Missbrauchsfall. Die Justiz hat den Täter zwar bereits zu einer Haftstrafe verurteilt, aber es sollen noch mehr Kirchenmänner in den Fall verwickelt sein.
Im Thurgau wurde jüngst über das Thema Missbrauch im Kantonsrat diskutiert: Für die Mehrheit der Abgeordneten ist weder eine kantonale Anlaufstelle für Betroffene noch eine Missbrauchsstudie auf Kantonsebene nötig. Die Landeskirche Thurgau ist dennoch bemüht, wie Generalsekretärin Michaela Berger-Bühler versichert, das Vertrauen der Gläubigen zurückzugewinnen.
Die Dauer der Vergewaltigung soll künftig kein Kriterium mehr sein bei der Bestrafung des Täters. Die zuständige Nationalratskommission hat beschlossen, die Rechtsprechung des Bundesgerichts zu korrigieren. Der Schweizerische Katholische Frauenbund (SKF) begrüsst dies.
Der langjährige Kirchenratspräsident und ehemalige RKZ-Präsident Luc Humbel wird die Landeskirche Aargau per Ende August verlassen. Der 57-Jährige verortet die katholische Kirche in einer tiefen Glaubwürdigkeitskrise. Gleichzeitig ist er im Interview überzeugt vom grossen Potential der Institution, positiv in die Gesellschaft auszustrahlen. Vor allem wenn es um die Hilfe für die Menschen geht.
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