Vor wenigen Tagen wurde ein Priester aus dem Tessin wegen Verdacht auf sexuellen Missbrauch verhaftet. Er wird nun für zwei Monate in Untersuchungshaft bleiben. Jetzt äussert sich das Bistum, das schon länger von dem Fall weiss.
Er ist Opfer eines Priesters, dessen Fall in ganz Deutschland bekannt ist. Ein Missbrauchsbetroffener hat das Bistum Essen auf Schmerzensgeld verklagt. Nun ist bekannt, welche Summe er fordert – so viel wie der bisher höchste Betrag.
Der 45-Jährige Felix Hunger ist seit dem 1. August Pfarrer von Effretikon ZH. Er ist der Nachfolger der pensionierten Gemeindeleiterin Monika Schmid. «Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht», sagt der Priester. Und: Religion soll nicht satt, sondern hungrig machen.
Kardinal Sean O'Malley war während der Missbrauchskrise von Boston international bekannt geworden. Nun tritt er als Erzbischof zurück. Sein Nachfolger wird der bisherige Bischof von Providence, Richard G. Henning.
Lisbeth Binder ist Tochter eines Priesters – er hat ihre Mutter vergewaltigt. Vor über einem Jahr wurde der Film «Unser Vater» ausgestrahlt und die Geschichte von Binder und ihren fünf Halb-Geschwistern erzählt. Seither ist klar: Es gibt noch mehr Kinder.
Schlimme Misshandlungen und Missbrauch Schutzbedürftiger erschüttert die Öffentlichkeit in Neuseeland. Ein Bericht zeigt das jahrzehntelange Ausmass: Es wurden rund 200'000 Kinder missbraucht.
Der Westschweizer Diakon Daniel Pittet ist als Bub jahrelang von einem Ordensmann vergewaltigt worden. Nun schreibt er ein Buch über sexuellen Missbrauch in Familien. Er sagt: «Es gibt unglaublich viel sexuellen Missbrauch in der Schweiz. Und der verursacht grosses Leid.» Mit Aufklärung will er das Problem an der Wurzel packen.
Schnellere Verfahren, transparenter und umfassender begründet – Missbrauchsbetroffene wünschen sich von der katholischen Kirche in Deutschland ein anderes Verfahren für die Auszahlung ihrer Anerkennungsleistungen.
Fast anderthalb Jahrzehnte hat Belgiens Justiz rund um sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche ermittelt. Doch für Gerichtsverfahren sieht die Anwaltschaft letztlich keine Handhabe.
Die Pilotstudie zum Missbrauch in der katholischen Kirche der Schweiz hat die Menschen im letzten September aufgeschreckt. Seither sind im Bistum Basel 120 neue Missbrauchsmeldungen eingegangen. Diese bearbeiten zwei Anwaltskanzleien.
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