Ein Domherr des Bistums Basel hat früher als Offizial des Bistums falsch auf eine Missbrauchsmeldung einer Betroffenen reagiert. Nun soll er von Bischof Felix Gmür trotzdem den Titel «Ehrendomherr» erhalten. Weshalb – und was beinhaltet dieser Titel?
Mit wütenden Protesten reagieren Gläubige in Italien auf einen Missbrauchsfall. Die Justiz hat den Täter zwar bereits zu einer Haftstrafe verurteilt, aber es sollen noch mehr Kirchenmänner in den Fall verwickelt sein.
Im Thurgau wurde jüngst über das Thema Missbrauch im Kantonsrat diskutiert: Für die Mehrheit der Abgeordneten ist weder eine kantonale Anlaufstelle für Betroffene noch eine Missbrauchsstudie auf Kantonsebene nötig. Die Landeskirche Thurgau ist dennoch bemüht, wie Generalsekretärin Michaela Berger-Bühler versichert, das Vertrauen der Gläubigen zurückzugewinnen.
Die Dauer der Vergewaltigung soll künftig kein Kriterium mehr sein bei der Bestrafung des Täters. Die zuständige Nationalratskommission hat beschlossen, die Rechtsprechung des Bundesgerichts zu korrigieren. Der Schweizerische Katholische Frauenbund (SKF) begrüsst dies.
Der langjährige Kirchenratspräsident und ehemalige RKZ-Präsident Luc Humbel wird die Landeskirche Aargau per Ende August verlassen. Der 57-Jährige verortet die katholische Kirche in einer tiefen Glaubwürdigkeitskrise. Gleichzeitig ist er im Interview überzeugt vom grossen Potential der Institution, positiv in die Gesellschaft auszustrahlen. Vor allem wenn es um die Hilfe für die Menschen geht.
Er erhielt das deutsche Bundesverdienstkreuz, wurde aber auch als Nestbeschmutzer beschimpft. Klaus Mertes hat viel zur Aufdeckung von Missbrauch in der katholischen Kirche geleistet. Heute Sonntag feiert der Jesuit seinen 70. Geburtstag.
Vreni Peterer vertritt Missbrauchsbetroffene im kirchlichen Umfeld in der Deutschschweiz – als Präsidentin der IG M!ku*. Sie äussert sich zum Tessiner Priester, der wegen mutmasslichem sexuellen Kindsmissbrauch inhaftiert ist – und zum Verhalten des Bistums Lugano.
In einem Brief an die Gläubigen des Bistums Lugano spricht Bischof Alain de Raemy über die Verhaftung des Priesters D.L. und was diese bei ihm und vielen anderen im Tessin auslöst. Und er bittet die Menschen, einander beizustehen und den Glauben zu bewahren.
Bald jährt sich die Publikation der Pilotstudie zum sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche der Schweiz. Wo steht die Schweiz bei der Aufarbeitung im Vergleich mit Deutschland? Stefan Loppacher macht einen Vergleich.
Einem derzeit inhaftierten Priester aus dem Bistum Lugano wird Missbrauch vorgeworfen. Als Begleiter, Seelsorger und Dozent arbeitete er viel mit Jugendlichen. Der Tessiner Priester wirkte vor zehn Jahren an einem Schulbuch zu Sexualkunde auf Mittelstufe mit – offenbar wenig kooperativ.
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