Teilnehmende aus 69 Ländern diskutierten in Rom über Schutzkonzepte gegen Missbrauch in der Kirche. Zwei Schweizerinnen waren darunter. Hans Zollner, Missbrauchspräventionsexperte, zieht im kath.ch-Interview Bilanz der bislang grössten internationalen Safeguarding-Konferenz.
In Deutschland wollen immer mehr Missbrauchsopfer der katholischen Kirche Schadensersatz auf dem Gerichtsweg durchsetzen. In Regensburg hatte ein Betroffener damit vorerst keinen Erfolg. Er kündigte Berufung an.
Rund 15 Ordensleute haben zwischen den 1960er- und 1980er-Jahren körperliche, sexuelle und psychische Übergriffe begangen. Es geht um eine Schule mit Internat und eine Pfarrei in der ländlichen Ortschaft Reken. Das zeigt eine neue Studie.
Wiederholt hat der Papst sexualisierte Gewalt in der Kirche als «Pest» mit schrecklichen Folgen für die Betroffenen gebrandmarkt. Menschen, die sich gegen Missbrauch einsetzen, ermutigte er zum klugen Handeln.
Seit mehr als zehn Jahren kümmert sich die päpstliche Kinderschutzkommission um Aufklärung und Missbrauchsprävention in der Kirche. Doch ihre Rolle war nicht überall klar definiert. Nun erlässt der Papst neue Statuten.
Auf seiner Spanienreise richtet Leo XIV. einen Friedensappell an die Welt und ruft zu Respekt im Umgang mit politischen Gegnern auf. Kirchenintern steht das Thema sexueller Missbrauch im Mittelpunkt.
Der Professor für Altes Testament, Philippe Lefebvre, hat für seine Abschiedsvorlesung an der Universität Freiburg grossen Applaus erhalten. Mit Bibelzitaten verwies der Dominikaner auf schwierige Zeiten in seinem Leben. Er hatte einen Missbrauchstäter aufgedeckt und danach Anfeindungen erlebt.
Die Bistümer der Deutschschweiz wollen ihre Prävention gegen Missbrauch enger koordinieren. Dafür haben sie bistumsübergreifend eine weitere Fachfrau angestellt: Susanna Rodi-Giger. Sie arbeitet bald für die Bistümer Basel und Chur.
Die Staatsanwaltschaft Graubünden verfolgt einen Missbrauchsverdacht gegen einen Priester des Bistums Chur nicht weiter. Gewisse Vorwürfe seien verjährt, bei anderen seien die Tatbestände nicht erfüllt, heisst es zur Begründung. Das kirchenrechtliche Verfahren läuft indes weiter.
Die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs in der Kirche Deutschlands erhält ein zentrales Onlineportal. Hier wird die Arbeit der Unabhängigen Aufarbeitungskommissionen sichtbar.
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