Die Abtei Münsterschwarzach korrigiert eine erste Reaktion Anselm Grüns auf Kritik. Demnach war er offen für den weiteren Einsatz eines missbrauchsbeschuldigten Priesters. Eine direkte Vermittlung bestreitet die Abtei.
Der Begriff «geistlicher Missbrauch» kursiert in der Kirche, insbesondere in religiösen Gemeinschaften, schon lange. Genau definiert ist er bis heute nicht. Warum Betroffene sich deshalb nun an Papst Leo XIV. wenden.
Theologin Magdalena Hürten fordert, die Erfahrungen von Missbrauchsbetroffenen stärker in die Theologie aufzunehmen. Das eröffne zugleich Chancen der Vorbeugung.
Ist Anselm Grün für einen des Missbrauchs beschuldigten Priester eingetreten? Ein Bericht aus Paderborn erhebt diesen Vorwurf. Ein Betroffenengremium fordert nun eine genaue Untersuchung – auch möglicher weiterer Fälle.
Während zehn Jahren führte die Rechtsanwältin Christine Hess-Keller von der Kanzlei Hess Advokatur AG die unabhängige Meldestelle für sexuelle Übergriffe im Bistum Basel. Nun hat sie das Mandat abgegeben. Ab 1. September übernimmt Rechtsanwalt Michael Daphinoff von der Kanzlei Kellerhals Carrard diese Aufgabe.
Vor rund fünf Jahren hat die Missbrauchsaufarbeitung eine tiefe Vertrauenskrise im Erzbistum Köln ausgelöst. In einem Interview zum 70. Geburtstag blickt Kardinal Rainer Maria Woelki auf diese Zeit zurück.
Im Bistum St. Gallen gilt seit 1. August ein neues Präventions- und Schutzkonzept gegen Gewalt und Übergriffe. Zentral dabei: Erste Anlaufstelle für Betroffene ist neu die staatliche Opferhilfe, nicht wie bisher eine kirchliche Meldestelle. Die Betroffenenorganisation IG- MikU hofft, dass dies Schule macht.
Der Priester und ehemalige Pfarrer von Ruggell Thomas J. ist zu einer Freiheitsstrafe von acht Monaten auf Bewährung verurteilt worden wegen sexuellen Missbrauchs. Das gilt nun definitiv. Das Oberlandesgericht Koblenz hat vor einem Monat die Beschlüsse der vorherigen Instanzen bestätigt.
Wegen jahrelanger sexueller Gewalt hat ein heute 54-Jähriger das polnische Erzbistum Krakau auf 4,6 Millionen Euro verklagt. Kardinal Stanislaw Dziwisz weist jede Verantwortung von sich.
Aus Schmerz wird Auftrag: Eigene Missbrauchserfahrungen führten zwei Ordensschwestern zu einer ungewöhnlichen Initiative. Wie sie anderen Betroffenen mit einer Neugründung Hoffnung geben wollen.
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