Kein anderer Anlass lässt so viele Staats- und Regierungschefs zusammenkommen, wie die Beerdigung eines Papstes. Selten berichten so viele Journalisten über ein Ereignis. Das nutzte Franziskus noch ein letztes Mal, indem er post mortem für Frieden warb.
Papst Franziskus hat kaum eine Gelegenheit ausgelassen, an die Probleme bedürftiger Menschen zu erinnern. Oft empfing er sie im Vatikan. Nur konsequent, dass sie auch nach seinem Tod ein besonderes Vorrecht erhalten.
Erwin Kräutler (85) hat sich stets für die grüne Lunge der Welt und die indigenen Völker im Amazonasgebiet eingesetzt. Der emeritierte Bischof der brasilianischen Prälatur Xingu hat Papst Franziskus mehrmals getroffen. Im Interview würdigt er das Wirken des Verstorbenen und sagt auch, warum er sich 2020 über dessen Schreiben zur Amazonassynode ärgerte.
Pater Martin Werlen ist Leiter der Propstei St. Gerold in Vorarlberg. Der Einsiedler Mönch hat Papst Franziskus zwar nie persönlich getroffen. Dennoch hat er ihm fiktive E-Mails geschrieben und publiziert, das letzte mit dem Betreff «Addio». Damit endet die kleine Würdigungsserie mit Ordensleuten.
Die Trauerfeier im Vatikan, die Beisetzung im römischen Zentrum: Wer den Papst am Samstag auf seiner letzten Reise sehen möchte, hat nur wenig Zeit. Eine halbe Stunde ist für die 6-Km-Strecke geplant.
Die Priorin des Klosters Fahr, Irene Gassmann, hat Papst Franziskus an der Vereidigung der Schweizergarde 2023 getroffen und war berührt von seiner Aufmerksamkeit. Der ignatianische Geist habe ihn geprägt, sagt sie. Im synodalen Prozess habe er die Beteiligten gelehrt, auf die Geistkraft zu hören. Eine kleine Würdigungsserie mit Ordensleuten.
Nur wenig Zeit bleibt für die Organisation der Trauerfeiern für einen gestorbenen Papst. Dabei sind die Zeremonien besonders aufwendig und finden diesmal an drei verschiedenen Orten statt.
Sie glühen für die Päpstliche Schweizergarde und stellen sich den Fragen für die Zukunft: Der Ex-Gardist Romano Pelosi und der Seelsorger und Fotograf Oliver Sittel schauen im Podcast «Laut + Leis» hinter die Kulissen der Garde.
Papst Franziskus hatte als Jesuit im Vatikan ein Netzwerk, auf das er zurückgreifen konnte. Dabei sei er mit Mitbrüdern seiner Heimatdiözese nicht immer einig gewesen. Das weiss Markus Muff, Benediktiner des Klosters Engelberg. Er arbeitet als rechte Hand des Generaloberen des Benediktinerordens in Rom. Eine kleine Würdigungsserie mit Ordensleuten.
Franziskus starb ohne Schmerzen, sagt sein behandelnder Arzt Sergio Alfieri. Seine neuen Aussagen geben konkretere Einblicke in die letzten Momente des Pontifex.
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