Das König-Baudouin-Stadion in Belgien hat schon die Fussball-Europameisterschaft 2000 beherbergt. Nun füllt Papst Franziskus die Ränge – anlässlich seiner Reise Ende September. Die Tickets dafür waren rasch weg.
In sechs Wochen beginnt in Rom die finale Phase der Weltsynode. Kurienkardinal Jose Tolentino de Mendonca sieht darin eine epochale Veränderung.
Der US-amerikanische Anwalt und Laienseelsorger Dale Recinella betreut Häftlinge in den Todeszellen von Florida. Papst Franziskus hat ihn mehrmals getroffen und nun ein Vorwort für dessen Buch geschrieben. Darin spricht sich das Kirchenoberhaupt dezidiert gegen die Todesstrafe aus.
Eigentlich will Papst Franziskus kürzer treten. Doch das gelingt ihm wohl kaum, trotz lähmender Sommerhitze. Denn in der vatikanischen Schlangengrube gewinnt, wer Stärke zeigt. Das versucht das Kirchenoberhaupt.
Der emeritierte Weihbischof Marian Eleganti blickt kritisch auf die Weltsynode – und auf die Rolle von Papst Franziskus. Kürzlich hatte er Streitigkeiten mit Kardinal Kurt Koch, der «emotional» reagiert habe. Und: Er äussert sich zur tridentinischen Messe und der Petrusbruderschaft.
Die Kirchenrechtlerin Astrid Kaptijn wird den Papst in Fragen der Ökumene beraten. Sie untersucht dabei die gegenseitige Abhängigkeit von Synodalität und Primat auf verschiedenen Ebenen der Kirche und widmet sich dem Thema der eucharistischen Gastfreundschaft. Ihre Ernennung kommt nicht ganz unerwartet.
Helena Jeppesen-Spuhler ist eine von drei Delegierten an der Weltsynode aus der Schweiz. Sie erhofft sich vom Vortreffen in Linz ein «verbessertes Verständnis für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kirche in Europa». Dass wichtige Schweizer Anliegen im Arbeitspapier aufgenommen wurden, freut sie.
Erzbischof Georg Gänswein bezeichnet die Zeit nach seiner Entlassung aus dem Vatikan als das schwierigste Jahr seines Lebens. Er räumt aber ein, Fehler gemacht zu haben – auch gegenüber Papst Franziskus.
Zwei Schweizer Ministranten durften am Dienstagabend bei der Audienz auf dem Petersplatz im Rahmen der Ministrantenwallfahrt nach Rom Papst Franziskus die Hand schütteln. Ein einmaliges Erlebnis, berichtet Nico Eggmann. Was er sich von dem Papst wünschen würde? Er müsste nicht lange überlegen.
Die Ministrantenarbeit lebt auch vom ehrenamtlichen Engagement. Viel Wertschätzung erfahren diejenigen, die sich engagieren, jedoch nicht, sagen Benedikt Arndgen und Andreas Wolfensberger. Auch die Kosten für die Wallfahrt nach Rom zahlen sie aus eigener Tasche.
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