Seit Jahren nähern sich der Vatikan und China einander an. Schon länger regelt ein Abkommen die Bischofsernennungen im Reich der Mitte. Und Papst Franziskus würde sofort nach China reisen – wenn die Voraussetzungen stimmen.
Über Jahrhunderte beanspruchte der Papst eine klare Vorrangstellung für alle christlichen Kirchen. Nun kommen aus Rom Vorschläge, die auch für andere Kirchenoberhäupter akzeptabel sein könnten. Kurienkardinal Kurt Koch vom Dikasterium zur Förderung der Einheit der Christen erklärt, wie es nun weitergehen könnte.
Mit dem Papier «Der Bischof von Rom» schlägt der Vatikan Neuerungen im Papstamt vor – um Hindernisse zur Einheit der Kirchen zu überwinden. Die evangelischen Kirchen und die christkatholischen Kirche in der Schweiz finden das grundsätzlich gut, melden aber Bedenken an.
In wenigen Wochen beginnen in Paris die Olympischen Spiele. Der Papst setzt grosse Hoffnungen darauf, wie er im Vorwort eines neuen Buches schreibt. Und er unterstützt den Vorschlag einer olympischen Waffenruhe.
Der Anspruch des Papstes, die gesamte Kirche wie ein Monarch zu regieren, ist eines der Haupthindernisse für die Einheit der Kirchen. Nun kommen aus Rom theologische Vorschläge, wie das überwunden werden könnte.
Historische Premiere beim G7-Treffen in Apulien: Papst Franziskus wird dabei sein und eine Rede halten. Thema ist die Künstliche Intelligenz. Für deren Einsatz fordert der Vatikan seit langem klare ethische Normen.
Die Aussage von Papst Franziskus zur «Schwuchtelei in den Seminaren» sorgt für Empörung. Der Walliser Priester und Homosexuellen-Kenner Joël Pralong ruft dazu auf, dem nicht zu viel Bedeutung beizumessen. Papst Franziskus vertrete seit Beginn seines Pontifikats eine andere Haltung.
Eine nicht öffentliche Äusserung des Papstes über Homosexuelle in Priesterseminaren sorgt für Aufregung. Gefallen ist sie angeblich am 20. Mai vor Italiens Bischöfen. Nun hat sich der Papst von einem Begriff distanziert.
Der Papst ist nicht nur weltweites Kirchenoberhaupt, sondern auch Bischof von Rom. Seit kurzem kümmert er sich besonders intensiv um seine Schäflein dort. Und um die dort arbeitenden Seelsorger.
Papst Franziskus ist ein Vielflieger. Eigentlich. Seine Gesundheit erschwert derzeit langfristige Reisepläne. Doch möglicherweise geht es in diesem Jahr noch einmal in die Ferne.
‹›