Die Tessinerin Myriam Caranzano ist international anerkannte Expertin zum Thema Prävention von Gewalt gegen und Missbrauch von Kindern. «Wir haben alles, um der Gewalt gegen Kinder ein Ende zu setzen», sagt Caranzano.
Ein Domherr des Bistums Basel hat früher als Offizial falsch auf eine Missbrauchsmeldung einer Betroffenen reagiert. Dennoch soll er von Bischof Felix Gmür den Titel «Ehrendomherr» erhalten. Der Luzerner Jurist Loris Fabrizio Mainardi fordert von ihm den Verzicht.
Vor einem Jahr hat der Vatikan verboten, mit der NGO Points-Cœur zusammenzuarbeiten. Erst jetzt spricht der Bischof von Sitten, Jean-Marie Lovey, dieses Verbot aus. Der Westschweizer Bischof Charles Morerod hat dies bereits im März getan – und eine bistumsinterne Untersuchung in Auftrag gegeben.
Ein Domherr des Bistums Basel hat früher als Offizial des Bistums falsch auf eine Missbrauchsmeldung einer Betroffenen reagiert. Nun soll er von Bischof Felix Gmür trotzdem den Titel «Ehrendomherr» erhalten. Weshalb – und was beinhaltet dieser Titel?
Vreni Peterer vertritt Missbrauchsbetroffene im kirchlichen Umfeld in der Deutschschweiz – als Präsidentin der IG M!ku*. Sie äussert sich zum Tessiner Priester, der wegen mutmasslichem sexuellen Kindsmissbrauch inhaftiert ist – und zum Verhalten des Bistums Lugano.
In einem Brief an die Gläubigen des Bistums Lugano spricht Bischof Alain de Raemy über die Verhaftung des Priesters D.L. und was diese bei ihm und vielen anderen im Tessin auslöst. Und er bittet die Menschen, einander beizustehen und den Glauben zu bewahren.
Bald jährt sich die Publikation der Pilotstudie zum sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche der Schweiz. Wo steht die Schweiz bei der Aufarbeitung im Vergleich mit Deutschland? Stefan Loppacher macht einen Vergleich.
Einem derzeit inhaftierten Priester aus dem Bistum Lugano wird Missbrauch vorgeworfen. Als Begleiter, Seelsorger und Dozent arbeitete er viel mit Jugendlichen. Der Tessiner Priester wirkte vor zehn Jahren an einem Schulbuch zu Sexualkunde auf Mittelstufe mit – offenbar wenig kooperativ.
Vor wenigen Tagen wurde ein Priester aus dem Tessin wegen Verdacht auf sexuellen Missbrauch verhaftet. Er wird nun für zwei Monate in Untersuchungshaft bleiben. Jetzt äussert sich das Bistum, das schon länger von dem Fall weiss.
Der 45-Jährige Felix Hunger ist seit dem 1. August Pfarrer von Effretikon ZH. Er ist der Nachfolger der pensionierten Gemeindeleiterin Monika Schmid. «Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht», sagt der Priester. Und: Religion soll nicht satt, sondern hungrig machen.
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