Sie ist die Stimme der Betroffenen von Missbrauch im kirchlichen Kontext. Nun ist Vreni Peterer von der Schweizer Bischofskonferenz ins gleichnamige beratende Fachgremium gewählt worden. «Selbstverständlich werde ich mich weiter kritisch äussern», versichert sie.
Auf das erste Opfer namens Alexandre haben rund ein Dutzend weitere erwachsene Personen von Missbrauch in der Walliser Missionsschule in Saint-Gingolph berichtet. Zwei Anzeigen sind vor Gericht eingegangen, eine unabhängige Untersuchung läuft.
Das Image der katholischen Kirche ist angeschlagen. In der Schweiz besonders seit der Publikation der Missbrauchsstudie. Wie Ex-Gardist Romano Pelosi damit umgeht, sagt er im Podcast «Laut + Leis».
«Es gab keine Sensibilität für das Leiden der Opfer», sagt Patrice Gasser über den früheren Umgang seiner Gemeinschaft mit Missbrauch. Er spricht über Alexandre, der als Schüler im Walliser Missionskollegium Saint-Gingolph von einem Spiritanerpriester missbraucht wurde. Gasser ist in der Schweizer Provinz für den Schutz von Minderjährigen und schutzbedürftigen Erwachsenen zuständig.
Eine repräsentative Umfrage zur Reputation der katholischen Kirche zeigt: Der Ruf ist stark ramponiert, bei der allgemeinen Bevölkerung, aber auch bei den Mitgliedern. Gleichzeitig gibt es überraschende und positive Befunde. Die Katholische Kirche im Kanton Zürich will ihre Kommunikation künftig danach ausrichten.
Ein Mann hat sich vor kurzem als früheres Opfer sexueller Gewalt an der Walliser Missionsschule Saint-Gingolph geoutet. Die Betroffenen-Gruppe Sapec fordert nun den Provinzial der Spiritaner auf, die Missbrauchsfälle an ihrer ehemaligen Missionsschule vollständig aufzuarbeiten.
Gegen den Tessiner Priester Don L. läuft ein staatliches Strafverfahren. Er ist des sexuellen Missbrauchs an Minderjährigen und Erwachsenen angeklagt. Doch das Bistum Lugano hat noch keine kanonische Voruntersuchung gegen ihn angepackt.
Seit der Pilotstudie zum Missbrauch in der der römisch-katholischen Kirche ist der Imageschaden gross. Im Podcast «Laut + Leis» spricht Bischof Markus Büchel über die Massnahmen und sagt, warum Assessments wichtig sind.
Der Abt des Klosters Saint-Maurice behält das Vertrauen des Vatikans – obwohl Rom den Geistlichen nach Belästigungsvorwürfen gerügt hatte. Die Betroffenenorganisationen sprechen von einem Rückschlag.
Er bleibt nur noch so lange Bischof des Bistums St. Gallen, bis sein Nachfolger bestimmt ist. Im Podcast «Laut + Leis» zieht Markus Büchel Bilanz und erzählt auch, was ihm als Bischof besonders wichtig gewesen ist.
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