Eine Studie der Uni Trier beleuchtet das Ausmass sexuellen Missbrauchs im Bistum Trier. Sie zeigt zudem, wie die heute an verschiedenen Orten amtierenden Bischöfe Marx, Ackermann und Bätzing mit solchen Fällen umgingen.
Der Exekutivrat der Konferenz der reformierten Kirchen der Romandie (Cecer) äussert sich zur Entlassung von zwei Journalisten der Nachrichtenagentur ProtestInfo. Er weist die Vorwürfe von Zensur und Vertuschung zurück und spricht von empörenden Vorgehensweisen der Journalisten.
Ein neuer Sammelband bilanziert 15 Jahre Aufarbeitung von Gewalt und sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche in Österreich.
Eine deutsche Missbrauchsbetroffene hat Anzeige gegen Bischof Stephan Ackermann beim Papst eingereicht. Dadurch erhofft sie sich vollständige Aufklärung. Die traumatisierte Frau hatte bereits eine finanzielle Entschädigung erhalten.
Das Tessiner Kantonsparlament entscheidet im November über eine Anzeigepflicht von Straftaten im kirchlichen Umfeld. Auslöser der Debatte zu einer Gesetzesänderung war das Urteil im Prozess gegen einen Tessiner Priester im vergangenen August.
Wohl kaum eine andere gesellschaftliche Gruppe habe die Aufarbeitung von Missbrauch so intensiv bearbeitet wie die Kirchen, meint die Beauftragte Kerstin Claus. Sie könnten Kräfte bündeln und vor Ort Bündnisse schmieden.
Der Publizist Heribert Prantl fordert eine radikale Erneuerung der katholischen Kirche. Sie müsse durch ein Fegefeuer gehen. In einem Vortrag nannte Prantl Punkte, die es zu läutern gelte.
Seit 2018 engagiert sich ein internationales Netzwerk für die Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche. Nun kam es zwischen dessen Vertretern und Papst Leo XIV. erstmals zu einem Treffen.
Der Sex-Skandal um den Priester-Künstler Marko Rupnik belastet seit Jahren den Vatikan. Ordensfrauen werfen ihm geistlichen und sexuellen Missbrauch vor. Nun soll ein Sondergericht aus Männern und Frauen urteilen.
Das Bistum Chur dementiert einen Zeitungsbericht, wonach «Ortsvertreter» für die Einhaltung vorsorglicher Massnahmen gegen einen Priester sorgen sollen, dem sexuelle Nötigung vorgeworfen wird. Zuständig sei der Generalvikar für die Bistumsregion Graubünden.
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