Mit einem Festakt begeht die Bischofssynode am Samstag ihr 50-jähriges Bestehen. Sie ist als «Fortsetzung» des Konzils gedacht. Bislang hat sie nur Beratungsfunktion. Ob Franziskus das ändert?
93 Synodenväter haben am Mittwoch und am Donnerstag, 14. und 15. August, das Wort ergriffen, um ihre Stellungnahme zur Frage der Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene kundzutun. Viele betonten die Notwendigkeit, an der katholischen Lehre festzuhalten.
Die Sprachgruppen der Bischofssynode haben ihre Zwischenberichte veröffentlicht. kath.ch dokumkentiert die von den Synodalen vielgelobte Stellungnahme der deutschsprachigen Gruppe im Wortlaut.
Die deutschsprachige Synodenarbeitsgruppe zeigt in Rom den Weg zur Einigung beispielsweise in den sehr kontrovers diskutierten Themen über die Unauflöslichkeit der Ehe auf. Die Berichte der Sprachgruppe erfahren grosse Beachtung.
Wer bei der Bischofsynode was sagt, bleibt vertraulich. Das soll Bischöfen das Reden leichter machen. Journalisten, die die Öffentlichkeit über die laufenden Diskussionen und Entwicklungen informieren möchten, macht es das Leben jedoch schwerer.
Kurienkardinal George Pell hat Behauptungen zurückgewiesen, er sei ein Wortführer der konservativen Teilnehmer der Bischofssynode über Ehe und Familie. Er sei nicht «Anführer irgendeiner Seilschaft», sondern lediglich «Bote».
Kardinal Gerhard Ludwig Müller hat die Veröffentlichung eines Beschwerdebriefes an den Papst im Internet kritisiert. Dass ein privates Schreiben an den Papst veröffentlich werde, sei ein «Skandal». Zugleich liess er offen, ob er selbst den Brief unterzeichnet habe.
Ein angeblicher Beschwerdebrief, den dreizehn prominente Kardinäle an Papst Franziskus geschrieben haben sollen, hat zu Beginn der zweiten Woche der Bischofssynode über Ehe und Familie für Aufsehen und Verwirrung gesorgt. – Bereits Dementis.
Die überraschende Intervention von Papst Franziskus vom vergangenen Dienstag an der Synode hat offenbar einen Grund. Dreizehn prominente Kardinäle haben sich beim Papst darüber beschwert, dass der Ausgang der Bischofssynode über die Familie möglicherweise nicht offen sei.
Die in Rom versammelten Bischöfe der katholischen Weltkirche sind offenbar in ihrer überwiegenden Mehrheit entschlossen, sich in Sprachstil und Inhalten an Papst Franziskus zu orientieren
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