Zum deutschsprachigen Kreis der Bischofssynode zählt auch der Schweizer Kardinal Kurt Koch. Koordiniert wird der hochrangig besetzte Zirkel vom österreichischen Kardinal Christoph Schönborn und vom deutschen Erzbischof Heiner Koch. Jean-Marie Lovey wird in einer französischsprachigen Gruppe diskutieren.
Die katholischen Männerorden haben nach den Worten des deutschen Benediktinerabts Jeremias Schröder vor der Bischofssynode zur Familie erwogen, die Hälfte ihrer zehn Sitze an Mitglieder der bisher nicht stimmberechtigten Frauenorden abzutreten.
Zu Beginn des zweiten Sitzungstags der Bischofssynode über die Familie hat Papst Franziskus betont, die kirchliche Lehre von der Ehe stehe nicht zur Diskussion.
Während bei einer Papstwahl absolutes Twitterverbot herrscht, ist es den Bischöfen an der Familiensynode erlaubt zu twittern. Allerdings dürfen sich die Tweets nicht auf Inhalte der Debatte beziehen, heisst es im Informationsblatt zur Synode.
Am Tag eins der mit Spannung erwarteten Bischofssynode zur Familie werden deutliche Akzente gesetzt. Der Papst ermuntert zu einer offenen Debatte. Das nehmen auch Konservative gerne für sich in Anspruch.
Die kirchliche Glaubenslehre sei kein Museum, das es zu schützen gelte, sagte Papst Franziskus zur Eröffnung der ersten Sitzung der Bischofssynode. Diese sei kein Parlament, in dem es um Kompromisse oder Konsens gehe, sondern die Teilnehmer müssten sich vielmehr dem Wirken des Heiligen Geistes öffnen.
Zum Auftakt der Bischofssynode über die Familie im Vatikan hat der Generalrelator der Versammlung, der Budapester Kardinal Peter Erdö, die Unauflöslichkeit der Ehe betont und die geltende Lehre der Kirche verteidigt.
Die gesellschaftlichen Strukturen, darunter die Familie, müssen neu evangelisiert werden. Dieser Ansicht ist der Schweizer Vertreter an der seit Sonntag im Vatikan tagenden Weltbischofssynode über Ehe und Familie, der Sittener Bischof Jean-Marie Lovey. Im Interview mit kath.ch in Rom erklärte Lovey, das Thema der «Berufung der Familie» liege ihm besonders am Herzen.
Die Bischofssynode beginnt heute mit der Analyse der Situation von Familien und deren Bezug zur Kirche. Eine Auslegeordnung über die groben Themenblöcke, welche an der dreiwöchigen Konferenz im Vatikan zur Sprache kommen.
Ernste Gesichter und eindeutige Bibelstellen. Der Papst beginnt die Synode mit einer Gratwanderung zwischen strikter Norm und Barmherzigkeit. – Eine Einschätzung zum Beginn der offiziellen Beratungen von Thomas Jansen aus Rom.
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