Vereidigung der Schweizergardisten Mai 2018 | © Oliver Sittel
Vatikan
Vereidigung der Schweizergardisten Mai 2018 | © Oliver Sittel

Päpstliche Schweizergarde mit neuem Auftritt im Internet

Rom, 12.3.19 (kath.ch) Mit einem neuen Internetauftritt will die Päpstliche Schweizergarde mehr Interesse auch bei möglichen Bewerbern wecken. So können diese Bewerbungsunterlagen dort direkt herunterladen. Zudem wurde die neue Website, die am Dienstag freigeschaltet wurde, für mobile Endgeräte und Social-Media-Kanäle optimiert.

Inhaltlich vereint der neue Auftritt die Zielgruppen sowohl der aktiven wie der ehemaligen Gardisten, der Stiftungen für die Garde und die Kaserne. Auch sind dort Informationen zur Zeitschrift der Garde, dem «Messaggero», zu finden. Die Internetseite ist in den Sprachen Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch aufrufbar.

Eine Lebensschule

In einem zweiminütigen Video wird die Schweizergarde gleich zu Beginn als «einmalige Lebensschule» bezeichnet. Hier werden in Kurzform Einsatzorte der Gardisten, deren Motivation und Ausbildungsinhalte gezeigt. «In der traditionellen Renaissance-Uniform steckt ein junger, moderner und gut ausgebildeter Schweizer», schreibt Garde-Kommandant Christoph Graf im einleitenden Text. Weiter finden sich auf der Seite bildreich aufbereitete Informationen über die Aufgaben, die Geschichte, die Uniformen der Garde.

Dargelegt werden auch die Voraussetzungen und die Ausbildung für den Dienst künftiger Gardisten. Denn die seit über 500 Jahren bestehende Schutztruppe des Papstes hat derzeit Nachwuchssorgen. Weil es in der Schweiz immer weniger ledige katholische Männer gibt, die sich für den Dienst im Vatikanstaat interessieren, hat die Truppe ihre Personalwerbung verstärkt. Zudem hat der Papst entschieden, wegen gestiegener Anforderungen die Sollstärke der Schweizergarde von 120 auf 135 Mann zu erhöhen. (cic/ms)


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