«Bruder Klaus hat die Menschen beschenkt»
Nächste Woche pilgern Luzernerinnen und Luzerner wieder zu Bruder Klaus nach Sachseln und Flüeli-Ranft. Die Schötzerin Viktoria Vonarburg, Gemeindeleiterin der Pfarrei Schöftland, predigt. Die Wallfahrt ist auch für Fusspilgernde gedacht.
Wolfgang Holz
Dieses Jahr findet die Wallfahrt am 2. September statt. Die Bruder-Klausen-Wallfahrt ist die zweite Luzerner Landeswallfahrt nach derjenigen nach Einsiedeln Anfang Mai. Der Pilgergottesdienst in der Pfarrkirche Sachseln startet um 9.15 Uhr, wie die Katholische Kirche im Kanton Luzern mitteilt.
Auch für Fusspilgernde möglich
Die Schötzerin Viktoria Vonarburg, Gemeindeleiterin der Pfarrei Schöftland, predigt. Nach dem Gottesdienst fahren die Pilgerinnen und Pilger mit dem Bus oder eigenen Auto nach Flüeli, wo sie sich um 11.15 Uhr in der Ranftkapelle zu einer Andacht versammeln.
Die Wallfahrt ist auch für Fusspilgernde gedacht. Diese marschieren ab 6.30 Uhr ab dem Bahnhof Stans in vier bis fünf Stunden in den Ranft, wo sie zur Andacht ankommen. Zudem sind auch dieses Jahr alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer um 12.15 Uhr zu einem Apéro und anschliessendem Mittagessen eingeladen. Sie erhalten einen Gutschein, den sie in zwei Restaurants für ein Einheitsmenü einlösen können.
Niklaus von Flüe lebte von 1417 bis 1487. 1947 wurde er als Bruder Klaus heiliggesprochen. «Er hat damals mit seinen von Gott empfangenen Charismen Menschen beschenkt, die bei ihm in schweren Zeiten Rat gesucht und auf inneren Frieden gehofft haben», schreibt Pilgerleiter Bruno Oegerli, Leitender Priester im Pastoralraum Michelsamt, in seiner Einladung an die Luzerner Kantonalkirche. Dabei habe Bruder Klaus lange mit sich gerungen, seine Berufung anzunehmen. «Die spirituelle Begegnung mit dem Eremiten im Ranft möge auch Sie beschenken», so Oegerli.
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