Besorgnis um Papst Franziskus weltweit, auch in Köln: Erzbischof Rainer Maria Woelki betet für das erkrankte Kirchenoberhaupt, zeigt sich aber auch hoffnungsvoll.
«Wenn der Papst tot ist, wird ein neuer gemacht», sagt der stets pragmatische römische Volksmund. Doch das seit Jahrhunderten eingespielte Standard-Prozedere scheint beim Franziskus-Pontifikat nicht garantiert. Kardinäle und Kirchenrechtler erwägen die möglichen Szenarien – hier sind sie aufgeführt.
Im Vatikan geht die Debatte um einen möglichen Rücktritt des Papstes weiter. Nun hat sich aus Polen Kardinal Dziwisz geäussert. Er begleitete im Jahr 2005 Johannes Paul II. in seinem dramatischen Todeskampf.
Genau drei Wochen ist Papst Franziskus nun in der Klinik. Seine Prognose bleibt ungewiss, doch sein Zustand stabil.
Der ehemalige Sprecher der Churer Bischöfe Giuseppe Gracia wundert sich über das grosse Interesse säkularer Medien am Gesundheitszustand von Papst Franziskus, der seit dem 14. Februar in der römischen Gemelli-Klinik wegen einer komplexen Atemwegsinfektion mit beidseitiger Lungenentzündung behandelt wird.
Seit seiner Einlieferung in die Klinik erlebt Papst Franziskus ein gesundheitliches Auf und Ab. Angesichts seiner schweren Atemwegsinfektion ist er laut Vatikan «nicht ausser Gefahr», doch die 19. Nacht verlief ruhig.
Nach akuten Atemkrisen hat sich der Zustand von Papst Franziskus offenbar stabilisiert. Erneute medizinische Notfälle gab es laut Vatikan am Dienstag nicht.
Es war zu erwarten: Der Vatikan hat die Teilnahme von Papst Franziskus an mehreren besonderen Terminen zur Fastenzeit abgesagt. Denn seit 14. Februar liegt er mit einer gefährlichen Atemwegserkrankung in der Klinik.
Der Administrator des Bistums Lugano, Alain de Raemy, ordnet die Bitte von Papst Franziskus für ein Gebet ein. Er habe vom ersten Moment seines Pontifikats ums Gebet gebeten.
Das Verhältnis zwischen Erzbischof Georg Gänswein und Papst Franziskus galt lange als belastet. Das ist Geschichte. Der jetzige Apostolische Nuntius im Baltikum betet nach eigenen Angaben täglich für eine rasche Genesung des Kirchenoberhaupts.
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