Der Vatikan will nachhaltiger werden. Trotz seiner nur 44 Hektar braucht er aber viele Fahrzeuge: Zur Fortbewegung, zur Pflege der Gärten oder für die eigene Feuerwehr. Einige fahren nun «elektrisch» – auch der Papst.
Traditionell wäscht Papst Franziskus an Gründonnerstag sozial benachteiligten Menschen symbolisch die Füße. Häufig besucht er dazu römische Gefängnisse. Einen solchen Besuch hat er auch diesmal gemacht.
Ostern nähert sich und die Dichte an Gottesdiensten wird immer höher, gerade im Vatikan. Der angeschlagene Papst hat die meisten Termine an seine Kardinäle delegiert. Auch an Gründonnerstag.
Dem Papst geht es etwas besser, wie seine wiederholten Überraschungsauftritte zeigen. Doch immer noch lässt er sich bei den meisten Terminen vertreten. Weiter offen ist seine Mitwirkung am Ostersegen «Urbi et Orbi». Am Mittwoch hat er sich beim Personal der Gemelli-Klinik persönlich bedankt.
«Bekommt Kinder!», fordert Papst Franziskus immer wieder. Doch Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen, ist nicht so einfach, selbst für Vatikanangestellte. Ab sofort bekommen die aber Unterstützung – zweisprachig.
In der vergangenen Woche zeigte sich der Papst mehrfach überraschend in der Öffentlichkeit, meist sogar ohne Sauerstoffkanülen. Ob er den traditionellen Ostersegen «Urbi et Orbi» wird spenden können, ist dennoch offen.
2025 fällt der Ostertermin wieder einmal für alle Kirchen – in Ost und West – auf den gleichen Tag. Die Berner Arbeitsgemeinschaft der Kirchen lädt gegen Abend des Ostersonntags zu einer ökumenischen Feier. Auch der Basler Bischof Felix Gmür wird teilnehmen. «Diese Feier zeigt, dass wir im zentralen Punkt unseres Glaubens eins sind.»
Nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus am 23. März befindet sich der Papst offiziell in einer Erholungsphase. Doch nun hat der Vatikan erstmals wieder über einen regulären Arbeitstermin des 88-Jährigen informiert.
Er hat es wieder getan: Papst Franziskus ist an Palmsonntag unangekündigt auf dem Petersplatz erschienen. Damit hat er die Hoffnung Tausender Katholiken erfüllt; und Spekulationen um seine Teilnahme an Ostern genährt.
Für den Papst ist er wichtiger als mancher Kurienkardinal: Sein Krankenpfleger Massimiliano Strappetti, der ihm das Leben rettete. Seit der schweren Lungenerkrankung des Papstes ist er sichtbarer denn je. Und trifft Entscheidungen.
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