Zusammen mit Jugendlichen nach Einsiedeln pilgern
Im Rahmen der Firmvorbereitung haben sich junge Menschen aus der Pfarrei Gossau auf eine Pilgerreise ins Kloster Einsiedeln aufgemacht. Die Jugendlichen berichten, mit welchen Gefühlen sie starten und was für sie Pilger der Hoffnung bedeutet.
Jacqueline Straub
Im neusten Video von kath.ch werden Jugendliche aus der Seelsorgeeinheit Gossau begleitet, die sich im Rahmen der Vorbereitung auf ihre Firmung für eine Pilgerwanderung nach Einsiedeln entschieden haben.
«Wir versuchen den jungen Menschen etwas über das Pilgern zu erzählen. Sie überlegen sich da dann, mit welchem Anliegen sie auf den Weg gehen möchten», sagt der Seelsorger Simon Sigg. Unterwegs mache die Gruppe immer wieder Halt, um zu reflektieren und ins Gespräch zu kommen.
Lena, die sich zu dieser Pilgerwanderung angemeldet hat, hofft, dass sie während der Tour abschalten kann und für die Zukunft lernt, besser entspannen zu können.
Flavia kennt Pilgern nur aus Erzählungen aus ihrem familiären Kreis. Sie freut sich «selber die Erfahrung zu machen und auf das Abenteuer zu gehen». Sie hofft, dass sie bei der Pilgerreise ihre Sorgen mit auf den Weg nehmen, in Einsiedeln verarbeiten und dann auch vor Ort lassen kann, um wieder «mit einem freien Kopf» zurückzukehren.
Florian hat noch keine Pilger-Erfahrungen gemacht. Für Florian bedeutet Pilger der Hoffnung zu sein, «dass man die Verbindung zu Gott spüren, seine Sorgen bei ihm lassen kann und mit einem klaren Kopf hat».
Jonas war bereits in Einsiedeln und erzählt sehr beeindruckt davon. «Wenn ich Pilger der Hoffnung höre, denke ich zuerst an die Hoffnung. Die Hoffnung ist für mich eine Art Zuversicht auf bessere Zeiten, wenn man schwere Zeiten durchgemacht hat, dass immer bessere und schönere Tage kommen und so immer nach tiefen Punkten des Lebens immer wieder auf die Bergstibitze steigen kann», sagt Jonas. Er hofft, dass er durch die Pilgerwanderung seinen Alltagsstress ablegen und die handyfreie Zeit geniessen kann.
In Einsiedeln entzündeten die Jugendlichen Lichter, «für das, was sie auf dem Weg mitgetragen haben», sagt Simon Sigg. «Wir wollen den jungen Menschen auf diesem Weg zeigen, dass das Pilgern der Hoffnung eben auch Hoffnung schenken kann. Glaube versetzt Berge.»
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