Rosenaktion Luzern 2015: Sina mit Kindern| © 2015 Brot für alle, Fastenopfer / bildwild.ch
Schweiz
Rosenaktion Luzern 2015: Sina mit Kindern| © 2015 Brot für alle, Fastenopfer / bildwild.ch

Rosen für eine gerechtere Welt

Luzern, 15.3.15 (kath.ch) 160’000 Fairtrade-Rosen wurden dieses Jahr in einer schweizweiten Aktion der Hilfswerke «Fastenopfer», «Brot für alle» und «Partner sein» verkauft. Unter den zahlreichen Freiwilligen Verkäuferinnen und Verkäufern war in Luzern auch die Walliser Sängerin Sina.

Die Aktion war Teil der Ökumenischen Kampagne der drei kirchlichen Hilfswerke, welche dieses Jahr auf die Folgen unserer Ernährung für das Weltklima aufmerksam macht. Mit dem Motto «Weniger für uns. Genug für alle.» wollen sie zu einem anderen Konsumverhalten anregen.

Folgen des Klimawandels für Bauern

Bei der Rosenaktion kamen rund 800’000 Franken zusammen. Das entspricht in etwa dem Betrag des Vorjahres. Mit dem gesammelten Geld unterstützen die drei Hilfswerke Projekte von Partnerorganisationen im Süden. Dieses Jahr sind dies unter anderem Bauernfamilien, welche unter nicht mehr vorhersehbaren Regenzeiten und langen Trockenperioden leiden. Laut den Hilfswerken ist dies eine Folge des Klimawandels. Die Bauern lernten, ihre Anbaumethoden der neuen Situation anzupassen und damit Hunger und Mangelernährung zu vermeiden.

Die Rosen mit den Fairtrade-Gütesiegel Max-Havelaar stammen aus einer Rosenfarm in Tansania. Das Label garantiert den Angestellten einen korrekten Lohn und anständige Arbeitsbedingungen. Sie werden in der Schweiz für fünf Franken verkauft. Die Rosenaktion der Hilfswerke fand 2005 erstmals statt. Der Verkauf hat sich im Laufe der Jahre von 100.000 auf 160.000 Rosen erhöht. (sys)

News ›
Medienspiegel ›
Katholisches Medienzentrum