Max Hofer, ehemaliger Bischofsvikar des Bistums Basel (1937-2015), vor St. Leodegar im Hof in Luzern |© 2012 Georges Scherrer
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Max Hofer, ehemaliger Bischofsvikar des Bistums Basel (1937-2015), vor St. Leodegar im Hof in Luzern |© 2012 Georges Scherrer

Langjähriger Bischofsvikar des Bistums Basel Max Hofer verstorben

Luzern, 2.9.15. (kath.ch) Am 1. September ist laut der Homepage des Bistums Basel Ehrendomherr Max Hofer 78-jährig verstorben. Der gebürtige Luzerner wirkte lange Jahre an verschiedenen bedeutenden Stellen des Bistums Basel. Bis im vergangenen Jahr war Hofer noch in der Seelsorge tätig. Die Beerdigung findet am Montag, 7. September, statt.

Die Titel, die Max Hofer im Lauf seiner vielseitigen Tätigkeit getragen hat, sind klingend und vielfältig: Bischofsvikar, Domherr, Chorherr, Kustos. Der 1937 im luzernischen Dagmersellen geborene Hofer erhielt 1965 die Priesterweihe und konnte Ende Juni das goldene Priesterjubiläum feiern. Nach einem Vikariat stieg Max Hofer bereits 1968 als Subregens des Priesterseminars in Luzern in den Dienst des Bistums Basel.

Unter vier Bischöfen tätig

1969 wechselte er, während der Amtszeit von Bischof Anton Hänggi, an den Bischofssitz nach Solothurn, wo er 15 Jahre lang als Bischofssekretär und von 1984 bis 1996 als Bischofsvikar und Leiter des Pastoralamts tätig war. Zudem war Hofer 15 Jahre lang Informationsbeauftragter des Bistums und hat während seiner Zeit in Solothurn unter vier Bischöfen gearbeitet. – Es ist kein Geheimnis, dass sein Name bei Nachfolgeregelungen für das Amt des Bischofs von Basel auch genannt wurde.

1983 wurde Max Hofer residierender Domherr des Standes Luzern in Solothurn und gehörte damit zum Kreis der Priester, welche gemäss dem Konkordat im Bistum Basel den Bischof wählen. Nach seinem Austritt aus dem bischöflichen Dienst 2004 wurde Hofer Ehrendomherr sowie Chorherr am Stift St. Leodegar in Luzern, wo er ab 2009 das Amt des Kustos, des Stellvertreters des Stiftsprobstes, einnahm.

Zurück in die Seelsorge

Nach seinem Austritt aus der Bistumsleitung kehrte Max Hofer zurück in die Seelsorge. Zuerst sieben Jahre als Regionaldekan im Kanton Luzern und von 2004 bis 2013 bis zu seinem 76. Altersjahr als Priester und Kaplan in Malters und Schwarzenberg LU.

Nebst den leitenden Tätigkeiten im Bistum war Hofer auch in der Aus- und Weiterbildung tätig. So unterrichtete er am Katechetischen Institut Luzern (heute Religionspädagogisches Institut) lange Jahre praktische Gestaltung der Liturgie und als Lehrbeauftragter für Sakramentenpastoral im Pastoralkurs/Berufseinführung an der theologischen Fakultät der Universität Luzern. Hofer war ebenfalls als Feldprediger und Dienstchef in der Schweizer Armee tätig.

Der Beerdigungsgottesdienst für Hofer findet am Montag, 7. September 2015, um 10.30 Uhr in der Stiftskirche St. Leodegar im Hof in Luzern statt. Bestattet wird der Geistliche anschliessend auf dem Priesterfriedhof im Hof. (ms)

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