Sandro Koch wird zum Priester geweiht
Der 31-jährige Sandro Koch empfängt kommenden Samstag in der Kathedrale in St. Gallen die Priesterweihe von Bischof Beat. Eine Priesterweihe ist inzwischen ein seltener Moment – und für Bischof Beat Grögli ist der Samstag eine Premiere.
(woz) Am Samstag, 6. Juni, empfängt Sandro Koch von Bischof Beat Grögli seine Priesterweihe, wie Katholisch St. Gallen mitteilt. Sandro Koch wolle an diesem Tag Freude versprühen, wie er angekündigt habe. Zu dieser Feier kommen Freunde, Verwandte und Gläubige aus verschiedenen Winkeln der Welt nach St. Gallen, um in der Kathedrale Kochs Weihe mitzufeiern.
Mitglied der Gemeinschaft der Schönstatt-Patres
Sandro Koch, aufgewachsen in Sargans, ist Mitglied der Gemeinschaft der Schönstatt-Patres. In die internationale Erneuerungsbewegung ist er bereits als Kind und Jugendlicher hineingewachsen und hat inzwischen Freunde in Südamerika oder München.
Mit der Weihe wird Sandro Koch auch zu einem Ordenspriester, zu einem Schönstatt-Pater. Angestellt ist Sandro Koch bei Katholisch St. Gallen. Er wirkt im Pastoralteam für die Pfarreien Bruggen, Winkeln, Engelburg und Abtwil-St. Josefen.
Mit Sandro Koch bekommt Katholisch St. Gallen einen jungen Priester – ein Ereignis, das selten geworden ist. Die letztmalige Priesterweihe fand im März 2023 statt, als Ivan Šarić vom damaligen Bischof Markus Büchel die Weihe empfing. Ivan Šarić und Sandro Koch haben gemeinsam, dass sie bei Pfarrer Roman Giger in der «Schule» waren; Roman Giger bereitete sie auf den Priesterweg vor und begleitete sie auch als Diakon.
Priesterweihen sind selten geworden
Laut Katholisch St. Gallen ist sich Sandro Koch bewusst, dass Priesterweihen rar geworden sind und er dadurch umso mehr im Fokus stehe. Er wolle jedoch, so sagt er im Vorfeld, dass an diesem Tag der Glaube gefeiert werde. Ihn brauche es zwar dazu als Person, doch: «Ich stelle mich in den Dienst des Glaubens. Dieser steht im Zentrum des Festes.»
Auch Bischof Beat Grögli freut sich über den Entscheid Sandro Kochs: «Sein Weg zeigt eindrücklich, welche Bedeutung die Schönstatt-Bewegung für eine geistliche Berufung haben kann. Die Gemeinschaft hat ihn auf seinem Entscheidungsweg begleitet, getragen und vermittelt: Priester wird man nicht für sich selbst, sondern für die Menschen.»
*Die Priesterweihe ist für Bischof Beat Grögli eine Premiere. Sie findet in der Kathedrale von St. Gallen am 6. Juni statt und dauert von 10.30 bis 12 Uhr. Im Anschluss gibt es einen Apéro.
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