Nicaragua verbietet Priestern die Seelsorge in Spitälern
Das Ortega-Regime geht mit grosser Härte gegen katholische Kirche vor. Der neuste Coup: Katholische Priester dürfen offenbar öffentliche Krankenhäuser nicht mehr betreten, um das Sakrament der Krankensalbung zu spenden.
Lokalen Presseberichten zufolge ist dies eine neue «repressive» Massnahme der Regierung, wie der vatikanische Missionspressedienst «Fides» und das Portal «Vatican News» (Donnerstag) melden.
Bei Beschwerde droht Inhaftierung
Obwohl es kein offizielles Dokument gebe, berichtet die lokale Presse, hätte diese Massnahme die Angehörigen und Kranken in Traurigkeit gestürzt. Jedoch könnten sie nur eine anonyme Beschwerde einreichen, ansonsten müssten sie mit Inhaftierung oder Verbannung rechnen.
Das Regime von Präsident Daniel Ortega geht in Nicaragua seit Jahren gegen kirchliche Vertreter und deren Institutionen vor, zudem wurden Tausenden Nichtregierungsorganisationen die rechtliche Grundlage entzogen. (cic)
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