Denkt der Papst schon an seinen Tod? Franziskus möchte jedenfalls die Abläufe für die Beisetzung eines Papstes vereinfachen und hat dafür nun neue Regeln aufgestellt. Damit macht er auch den Weg frei für seine Beerdigung ausserhalb der Vatikanmauern.
Indigene Volksgruppen im mexikanischen Bundesstaat Chiapas können die Messe künftig mit Elementen ihrer eigenen Kultur feiern: Rom hat rituelle Tänze und neue Dienste für Laien als Teil der Messe anerkannt.
Vor dem 2. Vatikanischen Konzil war die ökumenische Bewegung in der katholischen Kirche umstritten. Seitdem ist sie ein wichtiger Akteur. Doch ist das gemeinsame Ziel der christlichen Konfessionen unklarer geworden. Kardinal Kurt Koch wirbt für mehr Mut und Einsatz.
Millionen Menschen weltweit hungern, Millionen andere sind fettleibig. Diese ungleiche Ernährungslage wird durch Kriege und Krisen verschärft. Der Papst fordert von den G20-Politikern konkrete Massnahmen.
Der Kalender im Kirchenjahr ist voller Gedenktage für «offizielle Heilige» – etwa für den Heiligen Josef oder Johannes den Täufer. Papst Franziskus findet: Es braucht auch einen Gedenktag für vorbildliche Christen vor Ort.
Jeden Abend beziehen rund um den Petersplatz Dutzende obdachlose Menschen ihre kleinen Zelte. Gespendet wurden sie ihnen vom Vatikan. Der bietet ihnen auch kostenlose Gesundheitsversorgung. Das ist dem Papst wichtig.
Papst Franziskus liegt die Umwelt am Herzen. Nun hat Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin an der Weltklimakonferenz zu mutigem Handeln aufgerufen. Bewahrung der Schöpfung und des Friedens seien eng verbunden.
Harte Worte des Papstes gegen all jene, die ihre Machtposition missbrauchen: Bei seiner Schriftauslegung verurteilt er Vorteilsnahme und Prahlerei. Doch auch Klimaschutz und Umweltkatastrophen nimmt er in den Blick.
Manche versprechen sich von der Diakonatsweihe für Frauen einen Schritt in Richtung Gleichberechtigung in der römisch-katholischen Kirche. Kapuzinerbruder Willi Anderau warnt: Ein spezieller «Diakonat für Frauen» verfestige die Auffassung, dass der Klerikerstand nur für Männer möglich ist.
Über 40 Jahre lang redete Rainero Cantalamessa insgesamt drei Päpsten ins Gewissen. Mit 90 Jahren darf der Kapuzinerpater nun als päpstlicher Hausprediger in den Ruhestand gehen. Ein anderer Ordensmann übernimmt seinen Job: Roberto Pasolini.
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