Millionen Menschen weltweit hungern, Millionen andere sind fettleibig. Diese ungleiche Ernährungslage wird durch Kriege und Krisen verschärft. Der Papst fordert von den G20-Politikern konkrete Massnahmen.
Der Kalender im Kirchenjahr ist voller Gedenktage für «offizielle Heilige» – etwa für den Heiligen Josef oder Johannes den Täufer. Papst Franziskus findet: Es braucht auch einen Gedenktag für vorbildliche Christen vor Ort.
Jeden Abend beziehen rund um den Petersplatz Dutzende obdachlose Menschen ihre kleinen Zelte. Gespendet wurden sie ihnen vom Vatikan. Der bietet ihnen auch kostenlose Gesundheitsversorgung. Das ist dem Papst wichtig.
Papst Franziskus liegt die Umwelt am Herzen. Nun hat Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin an der Weltklimakonferenz zu mutigem Handeln aufgerufen. Bewahrung der Schöpfung und des Friedens seien eng verbunden.
Harte Worte des Papstes gegen all jene, die ihre Machtposition missbrauchen: Bei seiner Schriftauslegung verurteilt er Vorteilsnahme und Prahlerei. Doch auch Klimaschutz und Umweltkatastrophen nimmt er in den Blick.
Manche versprechen sich von der Diakonatsweihe für Frauen einen Schritt in Richtung Gleichberechtigung in der römisch-katholischen Kirche. Kapuzinerbruder Willi Anderau warnt: Ein spezieller «Diakonat für Frauen» verfestige die Auffassung, dass der Klerikerstand nur für Männer möglich ist.
Über 40 Jahre lang redete Rainero Cantalamessa insgesamt drei Päpsten ins Gewissen. Mit 90 Jahren darf der Kapuzinerpater nun als päpstlicher Hausprediger in den Ruhestand gehen. Ein anderer Ordensmann übernimmt seinen Job: Roberto Pasolini.
Dekan und Pfarrer Kurt Susak aus der Herz-Jesu-Pfarrei in Davos ist überzeugt, dass die Verehrung des Heiligsten Herzens tiefe Auswirkungen auf das soziale Leben und die menschlichen Beziehungen hat. Demnächst wird in der Pfarrei eine lebensgrosse Herz-Jesu-Statue eingeweiht.
Selten halten Päpste Vorlesungen an einer ihrer Unis. Neulich machte er eine Ausnahme. An der Universität Gregoriana in Rom sprach er über Hochschul-Reformen und seine Vision zeitgemässer Wissenschaft.
Jesuitenpater Antonio Spadaro, der Papst Franziskus schon immer nahe stand und Vatikanbeamter ist, versichert in einem Interview, dass «die Beziehung zwischen Politik und Religion in den Vereinigten Staaten sehr komplex ist.»
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