In «Fratelli tutti» zitiert Papst Franziskus brave Kirchenmänner. Und den Lebemann Vinícius de Moraes. Der Brasilianer liebte Frauen, Alkohol und Bossa Nova. Ein Romanist erklärt, warum der Musiker an Utopien glaubt wie Franziskus.
Der ägyptische Grossimam Ahmad al-Tayyeb hat die Enzyklika «Fratelli tutti» als Weckruf an das menschliche Gewissen gewürdigt. «Sie offenbart eine globale Realität.»
Jakob Frühmann (29) ist katholischer Religionslehrer – und war auf dem Rettungsschiff der Kirchen im Mittelmeer. Er freut sich über die Enzyklika «Fratelli tutti». Denn Papst Franziskus ergreift Partei für die Flüchtlinge.
Der Präsident des deutschen ifo-Wirtschaftsforschungsinstituts, Clemens Fuest, ist «enttäuscht» von den wirtschaftlichen Aspekten der Enzyklika «Fratelli tutti». Das Wettern gegen Märkte und Neoliberalismus sei die grösste Schwäche des Papiers.
Die neue Papst-Enzyklika «Fratelli tutti» besteht aus 287 Abschnitten. Wie diese mit Leben gefüllt werden, zeigt kath.ch in einer Serie. Den Auftakt macht Robert Vitillo*. Er ist Franziskus' Mann für Flüchtlingsfragen bei den Vereinten Nationen.
Mit der Enzyklika «Fratelli tutti» reicht Franziskus über den Rand der katholischen Kirche hinaus und stellt sich in eine Reihe von Visionären wie Martin Luther King und Mahatma Gandhi. Das wird nicht jedem schmecken.
Die neue Enzyklika hat es in sich. «Fratelli tutti» dürfte den rechten Parteien in der Schweiz nicht gefallen. Bei Flucht und Migration kennt der Papst keine Kompromisse. Ein Kommentar von kath.ch-Redaktionsleiter Raphael Rauch.
«Fratelli tutti» will aus einer Hoffnungsperspektive heraus Veränderungen in einer sichtlich zerrissenen Welt erwirken, schreiben Sandra Lassak, Markus Büker und Bernd Nilles* in einem Kommentar für kath.ch.
In seinem neuen Lehrschreiben entwirft Papst Franziskus Leitlinien für eine Gesellschaft nach der Corona-Krise. Kath.ch dokumentiert Auszüge der Enzyklika «Fratelli tutti».
In der neuen Enzyklika kommen Frauen zu wenig zu Wort, kritisieren die Schweizer Bischöfe. Das neue Papstschreiben sei eine Stärkung und Vertiefung der bisherigen Enzykliken.
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