Katholiken erobern Zürcher Grossmünster zurück

Zürich, 21.2.18 (kath.ch) Im Grossmünster steht  eine Marienstatue mit Jesus im Arm. Jedoch nur vorübergehend: Die Dreharbeiten für den Film «Zwingli, der Reformator» versetzen das heute reformierte Gotteshaus zurück in den katholischen Zustand. Kath.ch hat nachgefragt: «Wie fühlt es sich an, in einem katholischen Grossmünster zu stehen?»

Im Grossmünster Zürich fühlt man sich 500 Jahre zurück versetzt. Wo sonst reformatorische Leere herrscht, ist jetzt katholischer Prunk zu sehen. Wo normalerweise leere Wände stehen, hängen Marienbilder. Beichtstühle füllen sonst leere Ecken.

So muss sich Zwingli gefühlt haben.

Eine ganz neue Erfahrung ist das für den Grossmünsterpfarrer Christoph Sigrist. «Ich kann mir endlich etwa vorstellen, wie sich Huldrych Zwingli gefühlt haben muss, als er nach Zürich kam.»

Unvorstellbar

Anderer Meinung ist Rudolf Vögele, Leiter Pastoral im Generalvikariat der katholischen Kirche für die Kantone Zürich und Glarus. Nur ein paar Bilder aufzuhängen könne niemals zeigen, wie es im Grossmünster ausgesehen haben muss, so Vögele gegenüber kath.ch

Noch bis am 5. März bleibt das Grossmünster für Besucher geschlossen. Bis dahin finden die Dreharbeiten für den Film «Zwingli, der Reformator» statt. (ft)

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