Vatikan

Vatikan übermittelt Wünsche zum Ramadan

Rom, 10.5.19 (kath.ch) Der Vatikan hat Muslimen in aller Welt Wünsche zum Ramadan übermittelt. Der Fastenmonat solle die «gemeinsamen spirituellen Bande in der muslimisch-christlichen Freundschaft» stärken, hiess es in der am Freitag verbreiteten Botschaft des Päpstlichen Rats für interreligiösen Dialog.

In der Botschaft mahnte die katholische Kirche auch Respekt vor Verschiedenheit und das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit sowie Freiheitsrechte ein sowie das Recht auf freie Religionsausübung im privaten und öffentlichen Raum.

Mauern niederreissen

Muslime und Christen sollten sich als «Brüder und Schwestern» sehen und aus Angst und Unwissen errichtete Mauern niederreissen, hiess es in dem Gruss, der vom Sekretär des päpstlichen Rats Bischof Miguel Angel Ayuso, unterzeichnet ist. Beide Religionsgemeinschaften sollte eine neue Kultur fördern, in der Gewalt abgelehnt und die menschliche Person respektiert werde. Der Dialog verlange auch eine jeweils eigene Identität, Mut zum Anderssein und «Ehrlichkeit der Absichten».

Muslime begehen den von Gebet, Koranrezitation und Fasten geprägten Monat in diesem Jahr vom 5. Mai bis 4. Juni. (cic)

Junge Musliminnen im Gebet | © Regula Pfeifer
10. Mai 2019 | 16:45
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