Über 70 Prozent gehören einer Religion an

Vor fünf Jahren hatte die Religion in der Erziehung einen höheren Stellenwert. Dies hat die zweite Erhebung zur Sprache, Religion und Kultur des Bundesamtes für Statistik ergeben.

Über 70 Prozent der Bevölkerung in der Schweiz haben im Jahr 2019 angegeben, einer Religion anzugehören. Ein Viertel der Bevölkerung nimmt mehr als fünfmal pro Jahr an einem Gottesdienst teil und eine Mehrheit betet mindestens einmal pro Jahr.

Gläubige erleben Diskriminierung

Wie das Bundesamt für Statistik am Montag mitteilte, waren gut 8 Prozent gemäss eigenen Angaben Opfer von Diskriminierung aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit. Im Vergleich zu 2014 habe die Bedeutung von Religion und Spiritualität bei der Erziehung der Kinder abgenommen. (sda)


Hände zum Gebet gefaltet | © pixabay/reenablack, Pixabay License
14. Dezember 2020 | 10:12
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