Papst Leo XVI. spricht zum Publikum auf Castel Gandolfo, 29.7.26
Vatikan

Singen, Reden und Beten für den Frieden in Castel Gandolfo

Drei Wochen war Papst Leo XIV. zur Erholung in seiner Sommerresidenz in Castel Gandolfo. Am Mittwochabend ist er für ein Konzert und ein Friedensgebet noch mal zurückgekehrt.

(CIC) Unter dem Titel «Friedensgesang» (Cantico di Pace) haben Papst Leo XIV., der Tenor Andrea Bocelli und zahlreiche Mitarbeiter der Vatikanischen Kurie am Mittwochabend in Castel Gandolfo bei Rom für den Frieden gebetet und gesungen. Neben Bocelli trat auch ein von der Stiftung des Tenors getragener multinationaler Chor von Kindern und Jugendlichen auf. Die Veranstaltung fand in den Parkanlagen von Castel Gandolfo auf dem Gelände der päpstlichen Ökologie-Institution «Laudato si’» statt.

Weg zu Gotteserfahrung

Mehrere leitende Vatikanmitarbeiter, darunter die neue Präfektin der vatikanischen Entwicklungsbehörde, Alessandra Smerilli, hielten Reden und Meditationen zum Thema Frieden. Zum Abschluss sprach Papst Leo XIV. Er betonte, dass Musik die Erfahrung der Schönheit ermögliche und neue Horizonte eröffne, die zu einer Erfahrung Gottes führen könnten. 

Den Kindern und Jugendlichen des Chores, von denen viele aus Krisenregionen der Erde kommen sagte der Papst, er bete für ihre Familien und ihre Heimatländer. Vor allem bete er dafür, «dass der Friede in euren Häusern herrscht und an allen Orten der Erde, wo Menschen weiterhin aufgrund von Gewalt leiden».

Gemeinsam beteten die Teilnehmenden anschliessend das Vaterunser. Am Ende der Veranstaltung begrüsste der Papst einige anwesende Prominente. Unter ihnen war auch der frühere New Yorker Bürgermeister und spätere Trump-Anwalt Rudy Giuliani (82).

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Papst Leo XVI. spricht zum Publikum auf Castel Gandolfo, 29.7.26 | © Vatican News
30. Juli 2026 | 14:00
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