Schweizer Kirchen beten mit Martin Candinas für Frieden in der Ukraine
Am Jahrestag der Invasion von Russland in die Ukraine wollen die Schweizer Kirchen für Frieden beten. Die Feier findet im Berner Münster statt. Mit dabei sind Nationalratspräsident Martin Candinas, der Churer Bischof Joseph Bonnemain sowie Vertreterinnen und Vertreter der ukrainischen Gemeinden in der Schweiz.
Die Schweizer Kirchen wollen am kommenden 24. Februar mit einer ökumenischen Gebetsfeier des Beginns des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine gedenken. Ein offizieller Anlass am ersten Jahrestag der Invasion findet im Berner Münster statt.
An der Gebetsfeier nähmen neben Nationalratspräsident Martin Candinas (Mitte/GR) auch Vertreterinnen und Vertreter der ukrainischen Gemeinden in der Schweiz teil, teilte die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK) am Mittwoch mit.
Auch der Churer Bischof Joseph Bonnemain wird an der Feier teilnehmen, wie Bistumssprecherin Nicole Büchel kath.ch auf Anfrage mitteilte. Bonnemain ist innerhalb der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) für Ökumene-Fragen zuständig. Er hatte die Gebetsfeier bereits am 10. Januar beim Dreikönigs-Apéro des Katholischen Medienzentrums und der Paulus-Akademie in Zürich angekündigt.
Pfarreien und Kirchgemeinden sollen eigene Feiern organisieren
Pfarreien und Kirchgemeinden seien eingeladen, eigene Feiern zu organisieren, heisst es im Communiqué weiter. Inspirationen dazu können sie sich bei der AGCK holen: Diese wird laut Mitteilung die Liturgie der Gebetsfeier in Bern ab Ende Januar auf der Webseite der AGCK zur Verfügung stellen. Ziel sei, in der ganzen Schweiz eine solidarische Gemeinschaft zu bilden. Man rufe zum Gebet für ein Ende des Krieges und für dessen Opfer auf.
Ökumenische Trägerschaft
Die Gebetsfeier in Bern wird insbesondere von der SBK, der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS), der Schweizerischen Evangelischen Allianz sowie dem Réseau évangélique suisse (SEA – RES) und der deutschsprachigen Freikirchenvereinigung freikirchen.ch getragen. (sda/bal)
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