Der Zürcher Synodalratspräsident Raphael Meyer.
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Raphael Meyer: «Leute auf der Strasse nennen sofort die Missbrauchsproblematik»

Der frisch gewählte Zürcher Synodalratspräsident, Raphael Meyer, sagt: Die Missbrauchsproblematik der Kirche ist in aller Munde. Deshalb müsse die Kantonalkirche alle Mittel zur Prävention ergreifen, auch den Verhaltenskodex.

«Wenn Sie auf der Strasse fragen, was die Probleme der Katholischen Kirche sind, wird sofort die Missbrauchsproblematik genannt. Daher müssen wir alle Mittel zur Prävention ergreifen, die möglich sind. Seit 2019 gibt es das Diözesane Schutzkonzept im Bistum Chur. Der nun von den Präventionsbeauftragten ausgearbeitete Verhaltenskodex ist die konkrete Umsetzung davon.»

Das sagt Raphael Meyer gegenüber dem Zürcher Pfarrblatt «forum». Meyer ist am 6. Juli zum neuen Synodalratspräsidenten der römisch-katholischen Kirche im Kanton Zürich gewählt worden. Er ist Nachfolger von Franziska Driessen-Reding. Die Synode – das Parlament der Katholischen Kirche im Kanton Zürich – hat am 22. Mai beschlossen, den «Verhaltenskodex zum Umgang mit Macht. Prävention von spirituellem Missbrauch und sexueller Ausbeutung» in die Anstellungsordnung einzugliedern. (rp)


Der Zürcher Synodalratspräsident Raphael Meyer. | © Regula Pfeifer
13. Juli 2023 | 15:00
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