Papst Leo XIV. warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
Eine katholische Messe folgt festen Regeln. Dennoch weichen Priester immer wieder von den vorgegebenen Texten und Anweisungen ab. Papst Leo XIV. fordert deshalb mehr Respekt für die offiziellen Vorgaben.
(CIC) Papst Leo XIV. pocht auf die Einhaltung der kirchlichen Vorgaben für katholische Messfeiern. Insbesondere die Priester müssten den von Paul VI. und Johannes Paul II. verkündeten Riten Respekt entgegenbringen, schreibt er in Bezug auf die liturgischen Reformen der beiden Päpste nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965).
Anlass des Briefes, den der Vatikan am Freitag veröffentlichte, ist ein Liturgiekongress in den USA. Das Schreiben ist adressiert an den Leiter der vatikanischen Gottesdienstbehörde, Kardinal Arthur Roche.
Respekt und Bildung
«Es ist von entscheidender Bedeutung, dass dieser Respekt aus einer inneren Haltung der Offenheit und des Vertrauens in Gott entspringt und Demut vor seiner Grösse sowie aufrichtige Treue zur kirchlichen Gemeinschaft zum Ausdruck bringt», so der Papst weiter. Ausdrücklich betont Leo XIV. die Treue zu den genehmigten Texten und Anweisungen als notwendig für eine würdevolle Messfeier.
Weiter appellierte das Kirchenoberhaupt für eine kontinuierliche Weiterbildung von Geistlichen wie Laien, «um das liturgische Leben der Weltkirche neu zu beleben». Die besondere Aufgabe der Priester sei es dabei, «die Gläubigen an die Hand zu nehmen und sie in der Erkenntnis der heiligen Geheimnisse zu begleiten». Eine Gelegenheit dazu biete vor allem die sonntägliche Messfeier.
Hier geht es zur › Bestellung einzelner Beiträge von kath.ch.




