Modell der Stadt Basel am Rhein | © Georges Scherrer
Schweiz
Modell der Stadt Basel am Rhein | © Georges Scherrer

Noch eine kleine, letzte Anstrengung!

Zürich, 26.12.17 (kath.ch) Gegen 20’000 Jugendliche aus ganz Europa treffen am Donnerstag zum Taizé-Treffen in Basel ein. Noch fehlen einige Unterbringungsplätze. Möge die Weihnachtsbotschaft dafür sorgen, dass alle Jugendlichen wie vorgesehen eine private Bleibe finden und nicht in einer Turnhalle schlafen müssen, wünscht sich kath.ch-Redaktor Georges Scherrer.

Erst waren es 15’000, jetzt sind es bereits 20’000 Jugendliche, die sich zum Endjahrestreffen der Taizé-Gemeinschaft in Basel angemeldet haben. Die Organisatoren freut diese positive Resonanz auf ihre Einladung. Andererseits dürften die Zähne der Verantwortlichen in Basel auch etwas knirschen. Denn nach wie vor fehlen einige Unterbringungsplätze.

Die Jugendlichen, die aus ganz Europa anreisen, sollen nämlich, wenn möglich, Gastrecht in Familien, bei Einzelpersonen oder in WGs erhalten. Auf diese Weise soll der auch konfessionsübergreifende Solidaritätsgedanke, der die Idee Taizé prägt, über Basel hinaus in die Schweiz getragen werden.

Das Basler Treffen wird auf diese Weise zu einem Prüfstein für die praktizierte Solidarität der Gläubigen aller Konfessionen in der Nordwestschweiz. Maria und Josef fanden damals Unterschlupf in einem Stall. Auch in Basel soll niemand im Freien übernachten müssen. Dafür ist gesorgt.

Die Organisatoren des Basler Treffens haben vorgedacht und können notfalls auf Schulen und Turnhallen zurückgreifen, wo sie die Jugendlichen unterbringen können. Diese Massenlager strahlen aber weder die Kraft christlicher Nächstenliebe aus, noch verbreiten sie eine warme, weihnächtliche Atmosphäre.

Man darf darum gespannt darauf sein, welches Echo die Weihnachtsbotschaft in der Schweiz bezüglich eines warmherzigen Empfangs der Teilnehmer am internationalen Taizé-Treffen finden wird. Zu hoffen ist, dass sich im Grossraum Basel noch ein paar Herzen und Türen für die Jugend aus Europa öffnen.

Zum Abschluss die Good News – die aber noch besser werden könnte: Gemäss kath.ch vorliegenden Informationen können bereits 95 Prozent der Teilnehmenden privat bei einer Familie, einer Einzelperson oder einer WG untergebracht werden – und wie die Informationsstelle Taizé am Dienstag auf Anfrage erklärte, steige die Prozentzahl immer noch.

Informationen für Gastfamilien und Gastgebende

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