Taizé-Jugendtreffen in Basel | © zVg
Schweiz
Taizé-Jugendtreffen in Basel | © zVg

«Man versucht, so viel wie möglich gemeinsam zu machen.»

Basel, 1.1.18 (kath.ch) Jorge ist aus Spanien zum Taizé-Jugendtreffen in Basel angereist. Gegenüber kath.ch erklärt er, was er an dem Grossanlass schätzt.

«Ich komme von einem Ort, der hauptsächlich von einer Konfession geprägt ist. Und so habe mich darüber gefreut, andere Konfessionen kennenlernen zu können. Was ich hier gefunden habe, ist der Wille, verschiedene Konfessionen in einer Kirche zu vereinen. Man versucht, so viel wie möglich gemeinsam zu machen. Und man tun es auch!

Das zeigt, dass wir weiterhin Schritte der Hoffnung machen können, wir können weiterhin Schritte aufeinander zu machen. Ich hoffe, dass jeder, der hierher kommt, die Möglichkeit hat, das zu erleben.

Wir hatten den Fall von zwei Frauen, die in zwei Nachbardörfern lebten und sich in ihrer jeweiligen Dorfkirche engagierten. Eine ist Pastorin in ihrer Kirche und die andere ist eine der Hauptverantwortlichen in ihrer katholischen Dorfkirche. Als ich die beiden kennenlernte, war ich überrascht, sie gemeinsam arbeiten zu sehen, weil ich mir diese Zusammenarbeit nie hätte vorstellen können. Ich konnte sehen, dass die beiden zu jedem Zeitpunkt wussten, dass sie im selben Boot sitzen.

Meiner Meinung nach ist einer der wichtigsten Aspekte des Treffens, dass die Jugendlichen sich dabei nicht einsam fühlen, ihren Glauben gemeinsam leben können. Oft sitzen wir in unserer Kirche, schauen uns um und sehen nur wenige Jugendliche, was uns sogar traurig macht.

Während des Europäischen Jugendtreffens haben wir die Chance, mit vielen anderen jungen Leuten zu reden, zu teilen und gemeinsam zu beten, was uns Hoffnung und Stärke gibt, um dies zu Hause weiterzuleben. Gott kann durch andere sprechen und das ist eine Möglichkeit, ihm gegenüber offen zu sein, ihn reden zu lassen und ihm zuzuhören.» (gs)

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