Kloster Fahr | © CC BY-SA 3.0/Roland zh
Schweiz
Kloster Fahr | © CC BY-SA 3.0/Roland zh

Kloster Fahr schreibt Bauten und Landwirtschaftsbetrieb zur Nutzung aus

Kloster Fahr AG, 8.11.17 (kath.ch) Zum Kloster Fahr gehören nebst der Klosterkirche und dem Konventgebäude zahlreiche weitere Bauten und ein Bauernhof. Bekannt sind etwa die ehemalige Bäuerinnenschule und das Wirtshaus. Nun schreibt das Kloster im Limmattal die sogenannten Annexgebäude und den Landwirtschaftsbetrieb öffentlich aus.

Die Betriebe bildeten seit jeher die Lebensgrundlage der klösterlichen Gemeinschaft, heisst es in einer Medienmitteilung. Die Benediktinerinnen wollten nun deren Zukunft aktiv planen und mitgestalten. Im Rahmen eines «langfristig angelegten Strategieentwicklungsprozesses» schreibt das Kloster deshalb die Annexgebäude und Betriebe ausserhalb der eigentlichen Klosteranlage öffentlich aus.

Investoren, Nutzer und Betreiber gesucht

Die Schwestergemeinschaft sucht gemäss Mitteilung künftige Partner als Investoren, Nutzer und Betreiber, um gemeinsam «visionäre Ideen» für die künftige Nutzung und Bewirtschaftung der Bauten und Betriebe zu entwickeln. Ausgeschrieben werden unter anderem die ehemalige Bäuerinnenschule, das Wirtshaus, Scheunen, ein Schweinestall, die Alte Mühle und das Fährhaus, wie aus den Presseunterlagen hervorgeht. Nicht Bestandteil der Ausschreibung sind die Klosterkirche, der Friedhof und die Propstei. Die Ausschreibung umfasst auch Waldflächen, Wiesen und Felder, Rebland und eine Obstanlage.

Eine Bewerbung für die Bewirtschaftung sämtlicher Bestandteile als Einheit werde begrüsst, schreibt das Kloster in der Mitteilung. Denkbar seien aber auch Kombinationen einzelner Teilbereiche.

Schutz des Ortsbildes angestrebt

Das Kloster Fahr sei als Ensemble im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder Isos inventarisiert, heisst es im Pressedossier. Das Kloster sei daran interessiert, die historischen Bauten und das Ensemble zu erhalten und gleichzeitig mit innovativen Konzepten aufzuwerten. Im Rahmen des bereits laufenden Renovationsprogrammes der gesamten Klosteranlage werde man prüfen, «inwieweit sich das Kloster an den Kosten für die Erhaltung der historischen Bauten beteiligen kann».

Mit den Behörden der Denkmalpflege in den Kantonen Aargau und Zürich seien mögliche Umnutzungen und bauliche Veränderungen diskutiert worden. (bal)

 

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