Kardinal Christoph Schönborn mit dem beschuldigten Alois Schwarz, Juni 2018  | © KNA
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Kardinal Christoph Schönborn mit dem beschuldigten Alois Schwarz, Juni 2018 | © KNA

Kardinal Schönborn vertraut bei «Causa Gurk» auf den Papst

Wien-Klagenfurt, 30.12.18 (kath.ch) Der Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, vertraut bei der Aufarbeitung der problematischen Situation im Bistum Gurk auf die «saubere Arbeit des Vatikans». Papst Franziskus habe gezeigt, dass er durchaus in der Lage sei, schwierige Situationen adäquat zu behandeln, sagte Schönborn am Samstag im Ö1-Mittagsjournal.

Schönborn zeigte sich in der Sendung zuversichtlich, «dass die zuständige Instanz – der Vatikan – Licht in die Situation bringen wird».

Lackner gibt Bericht an Rom

Als Visitator hatte der Papst am 20. Dezember den Salzburger Erzbischof Franz Lackner eingesetzt. Dieser müsse sich nun ein umfassendes Bild machen, «er muss alles ansehen, er wird das mit entsprechender Unterstützung von kompetenten Leuten machen und seinen Gesamtbericht nach Rom weitergeben, das dann entscheiden muss», so der Wiener Erzbischof.

Kein Urteil seitens Schönborn

Schönborn selber will sich kein Urteil anmassen, «dazu ist die Sache zu komplex und ich warte zuerst das Ergebnis der zuständigen Stelle ab». Ausserdem liege die Verantwortlichkeit beim Vatikan, der den Prüfbericht noch einmal prüfen müsse. Er sei zwar der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz, ein Bischof unterstehe allerdings der Bischofskongregation und diese sei in Rom. Spekulationen wolle er zu diesem Zeitpunkt keine abgeben. Er plädierte auch dafür, etwas an Aufregung aus der Diskussion zu nehmen und stattdessen den Prüfbericht abzuwarten. (kap)

Papst greift im Bistum Gurk ein – Streitparteien zufrieden

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