Impressionen vom Schweizer Weltjugendtag in Freiburg im Jahr 2015 | © Bernard Hallet
Schweiz
Impressionen vom Schweizer Weltjugendtag in Freiburg im Jahr 2015 | © Bernard Hallet

Kardinal Kurt Koch am nationalen Weltjugendtag in Freiburg

Freiburg, 18.2.18 (kath.ch) Am diesjährigen nationalen Weltjugendtag in Freiburg (27. bis 29. April) wird Kardinal Kurt Koch eine Messe feiern. Erwartet werden über 1200 Teilnehmer zwischen 16 und 35 Jahren. Nach wie vor werden Gastfamilien gesucht, wie dem Mitteilungsblatt für die Bistumsregion Deutschfreiburg (2018/2) zu entnehmen ist.

Der Weltjugendtag (WJT) steht dieses Jahr unter dem Motto «Don’t be afraid» (Fürchtet euch nicht). Er findet nach 2015 bereits zum zweiten Mal in Freiburg statt. Die jungen Teilnehmer treffen sich, «um sich auszutauschen, gemeinsam zu feiern und einfach die Freude am Glauben zu teilen», heisst es im Mitteilungsblatt.

Impressionen vom Schweizer Weltjugendtag vom 1. bis 3. Mai 2015 in Freiburg. | © Bernard Hallet

Messe, Lobpreis und Zeugnis

Laut Programm wirken folgende Personen mit: Mitglieder der Gemeinschaft der Seligpreisungen, die amerikanische Autorin und Lobpreis-Sängerin Emily Wilson, ausserdem Bischof Charles Morerod (Lausanne, Genf, Freiburg) und Kardinal Kurt Koch, die je eine Messe feiern werden. Weiter gibt es Konzerte mit der Schweizer Band «Glor!ous Mess», der österreichischen Band «Ave» sowie der niederländischen Band «Trinity». Ausserdem wird die Comboni-Missionarin Maria Martinelli über ihr Engagement im Südsudan berichten, wo sie eine Schule für Krankenschwestern gegründet hat.

Volkstanz, Bibelmuseum, Diskussion über Kirche und Sex

Auf dem Programm stehen ausserdem Workshops zu Themen wie «Unerschütterliches Gottvertrauen», «Entscheiden mit Gott», «Kirche & Sex», aber auch «Jesus im Islam, Jesus für Muslime», «Wie Jesus Herzen gewinnen» oder «Israelische Volkstänze». Das katholische Hilfswerk «Kirche in Not» berichtet über die Situation der katholischen Kirche in Lateinamerika, zumal das nächste internationale Grosstreffen zum Weltjugendtag 2019 in Panama stattfinden wird. Zu den Workshop-Angeboten gehören aber auch Besuche mit dem Projekt «Living-Stones» in der Freiburger Kathedrale, im Bibel und Orient-Museum und in der Zisterzienser-Abtei Hauterive.

Impressionen vom Schweizer Weltjugendtag vom 1. bis 3. Mai 2015 in Freiburg. | © Bernard Hallet

Platz für Matte und Schlafsack

Die Teilnehmer übernachten in Turnhallen und Gastfamilien. Letztere werden nach wie vor gesucht: Freier Platz für eine Matte und einen Schlafsack während zwei Nächten genügten, dazu zweimal Frühstück, heisst es dazu im Mitteilungsblatt des Deutschfreiburger Bistumsteils. Erwünscht ist ausserdem, dass die Jugendlichen abgeholt und nötigenfalls auch zu den einzelnen Anlässen hingefahren werden. (sys)

Hinweis: Gastfamilien können sich melden unter judith@fr2018.ch.

 

 

Weltjugendtag

Der Weltjugendtag (WJT) wird von der katholischen Kirche organisiert und geht auf eine Initiative von Papst Johannes Paul II. (1978-2005) zurück. Ziel ist es, jungen Menschen die Gelegenheit zu geben, das «junge und aktuelle Geheimnis der Kirche im gemeinschaftlichen Erlebnis von Pilgerfahrt, Gebet, Meditation und Gottesdienst zu entdecken».

Das jeweilige katholische Kirchenoberhaupt lädt jährlich junge Christen aller Erdteile zu einem Treffen unter einem bestimmten Motto ein. Das bislang letzte Grosstreffen zum Weltjugendtag fand im Juli 2016 mit Papst Franziskus im polnischen Krakau statt, es stand unter dem Thema «Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden». Das nächste Grosstreffen findet im Frühjahr 2019 in Panama statt. Das Motto dazu stammt aus dem Lukasevangelium: «Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast».

Im Wechsel werden die Weltjugendtage in kleinerem Rahmen in den Bistümern vor Ort und dann wieder als weltweites Grosstreffen organisiert. 2017 fand der nationale Weltjugendtag in Zürich statt. (kna/sys)

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