International

Generalsekretär der US-Bischofskonferenz zurückgetreten

Der Generalsekretär der US-Bischofskonferenz, Jeffrey Burrill, ist laut einem katholischen Medienbericht überraschend zurückgetreten. Ihm wird «unangemessenes Verhalten» vorgeworfen.

Wie der «National Catholic Reporter» am Dienstag unter Bezug auf ein Schreiben des Konferenz-Vorsitzenden, Erzbischof José Horacio Gómez, an die Bischöfe meldet, sind am Montag Berichte über «unangemessenes Verhalten» des Geistlichen bekannt geworden, die zum sofortigen Rücktritt des Generalsekretärs führten. Es gehe dabei aber ausdrücklich nicht um Vorwürfe des Missbrauchs von Minderjährigen.

Mit seinem Brief von Dienstag akzeptiert der Erzbischof von Los Angeles demnach den Rücktritt und benennt gleichzeitig den stellvertretenden Generalsekretär Michael Fuller als Interimsnachfolger. Einen neuen Generalsekretär werde die Vollversammlung der Bischöfe wählen.

Burrill, ein Priester aus dem US-Bundesstaat Wisconsin, war zunächst 2016 zum stellvertretenden Generalsekretär ernannt worden. Im vergangenen Jahr wählten ihn die Bischöfe als Nachfolger von Brian Bransfield zum Generalsekretär. Seine Amtszeit hätte fünf Jahre betragen. (kna)


Papst Franziskus empfing 2019 Mitglieder der US-amerikanischen Bischofskonferenz. V.l.n.r.: der damalige Generalsekretär Brian Bransfield, Kardinal Daniel Nicholas DiNardo, Erzbischof José Horacio Gomez Velasco und Jeffrey Burrill.
21. Juli 2021 | 12:36
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