Papst Franziskus fährt im Papamobil zum Kreuzweg auf dem Weltjugendtag in den Parque Eduardo VII. in Lissabon, August 2023
International

«Fiducia supplicans»: Auch Portugals Bischöfe betonen Einheit mit Papst

Mit einer bemerkenswert knapp gehaltenen Erklärung haben sich die katholischen Bischöfe Portugals zum neuen Vatikan-Dokument geäussert. Mit den neuen Vorgaben zur Segnung von «Paaren in irregulären Situationen» habe sich an der kirchlichen Ehelehre nichts geändert.

Ansonsten betonen die Bischöfe ihre «volle Gemeinschaft mit dem Heiligen Vater». Alle Menschen seien in der Kirche willkommen, so die Mitteilung des Ständigen Rates der Bischofskonferenz. Die Stellungnahme unter Themenpunkt drei umfasst nicht mehr als einen Satz.

Verwechslung mit Trauung ausschliessen

Das von der Glaubenskongregation veröffentlichte Vatikan-Papier «Fiducia supplicans» vom 18. Dezember gestattet erstmals die Segnung von homosexuellen, unverheirateten und wiederverheirateten Paaren.

Zugleich hält das Schreiben fest, dass Geistliche solche Paare nicht bei einem Gottesdienst segnen dürfen. Auch muss eine Verwechslung mit einer kirchlichen Trauung ausgeschlossen werden. Innerkirchlich löste das Dokument ein geteiltes Echo aus. Vor allem in Afrika und Mittel- und Osteuropa, aber auch in Teilen Lateinamerikas stösst es auf massive Ablehnung. (kna)

Anzeige ↓ Anzeige ↑

Papst Franziskus fährt im Papamobil zum Kreuzweg auf dem Weltjugendtag in den Parque Eduardo VII. in Lissabon, August 2023 | © KNA
11. Januar 2024 | 15:46
Lesezeit : ca. 1  Min.
Teilen Sie diesen Artikel!