Ski-WM St. Moritz | © Ski WM St. Moritz 2017 – Nicola Pitaro
Schweiz
Ski-WM St. Moritz | © Ski WM St. Moritz 2017 – Nicola Pitaro

Kirchen-Event zu Beginn der Ski-WM in St. Moritz

St. Moritz, 4.2.17 (kath.ch) Mit kirchlicher Prominenz wird am Sonntag die Ski-Weltmeisterschaft in St. Moritz eröffnet. Unter dem Motto «Licht und Vergänglichkeit» steht der besinnliche Teil der Sportveranstaltung. Für das Rahmenprogramm sind die beiden Landeskirchen des Kantons Graubünden zuständig.

Am Eröffnungstag findet am späten Nachmittag ein ökumenischer Eröffnungsgottesdienst statt, dem eine Podiumsgespräch folgt. Die Predigt hält der Rats-Präsident des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK), Gottfried Locher. An der Podiumsdiskussion nimmt auch alt Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf teil.

Darauf folgt die Einweihung einer Licht-Installation und eines Leuchtturms beim «Schiefen Turm von St. Moritz». Diese nimmt Benno Schnüriger vor, Mitglied des Präsidiums der Römisch-katholischen Zentralkonferenz (RKZ), wie es in der Einladung der Organisatoren heisst. Schnüriger ist ebenfalls Präsident des Synodalrats der katholischen Kirche im Kanton Zürich.

Volk soll Licht weltweit versenden

Zum Kirchen-Event sind alle eingeladen. Vom 6. bis 18. Februar ist die Bevölkerung aufgerufen, einen Lichtfänger in der katholischen Kirche St. Mauritius, in der evangelischen Dorfkirche in St. Moritz oder in der Kapelle Hotel Waldhaus in Sils-Maria zu holen und symbolisch zur Installation am Schiefen Turm zu bringen. Den Lichtfänger kann man anschliessend zu sich nach Hause nehmen und aufhängen.

Zudem werden die Teilnehmer eingeladen, einen Beitrag zum Thema «Licht und Vergänglichkeit» unter #stmoritzshine auf Twitter zu posten und so die Botschaft aus St. Moritz in die Welt zu tragen. Am Schlusstag der WM, am 19. Februar, erfolgt beim «Schiefen Turm von St. Moritz» die Auflösung der Lichtfänger-Installation durch das «Lichtpflücken» und gegen eine freiwillige Spende. (gs)

 

 

 

 

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