Papst Paul VI. bei seiner Ankunft am 10. Juni 1969 in Genf.  | © kna
Vatikan
Papst Paul VI. bei seiner Ankunft am 10. Juni 1969 in Genf. | © kna

Der Papst legt den 29. Mai als Gedenktag für Paul VI. fest

Rom, 12.2.19 (kath.ch) Papst Franziskus hat den 29. Mai als Gedenktag im römischen Generalkalender für seinen Vorgänger Paul VI. (1963-1978) festgelegt. Heiliggesprochen hatte Franziskus Paul VI. am 14. Oktober 2018. Am 29. Mai 1920 wurde Giovanni Battista Montini, der spätere Papst Paul VI., zum Priester geweiht.

Das Dekret zur Einführung des Gedenktags unterzeichnete Kardinal Robert Sarah als Präfekt der Gottesdienstkongregation bereits am 25. Januar. Der 29. Mai ist dementsprechend als nichtgebotener Gedenktag in alle Kalender und liturgischen Bücher für Messfeiern und das Stundengebet einzufügen.

Der Konzilspapst

Mit der Amtszeit von Paul VI. ist vor allem das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965) verbunden, bei dem die katholische Kirche ihr Verhältnis zur modernen Welt neu bestimmte. Bekannt wurde der bei Brescia geborene Paul VI. auch durch seine Enzyklika «Humanae vitae» (1968) zur Sexualethik. Wegweisend war sein Lehrschreiben «Populorum progressio» (1967) zu globaler Entwicklung und wirtschaftsethischen Fragen. (cic)


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