Nach drei Jahren wieder Unterricht in katholischer Schule in Gaza
Kein Schulunterricht, dafür ein Ort für Geflüchtete und Vertriebene. Jetzt aber kehrt an der katholischen Schule im Gazastreifen wieder Alltag ein. Vor welchen Herausforderungen sie weiterhin steht.
KNA) Rund 1000 Schülerinnen und Schüler werden ab sofort wieder an der katholischen Schule im Gazastreifen unterrichtet. In den vergangenen drei Jahren war diese kriegsbedingt geschlossen und bot Flüchtlingen Unterkunft.
«Heute kehrt dieser Ort zu seinem Bildungsauftrag zurück», erklärte der katholische Pfarrer von Gaza-Stadt, Gabriel Romanelli, jüngst laut Mitteilung des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem.
Die Wiedereröffnung von Schule sowie Kindergarten ermöglichten den Angaben zufolge zahlreiche Spender. Herausfordernd bleibe, so Romanelli, die Beschaffung von Möbeln, grundlegender Unterrichtsmaterialien sowie Schreibwaren.
An der derzeit einzigen christlichen Bildungseinrichtung im Gazastreifen unterrichten im neuen Schuljahr nach Patriarchatsangaben 77 Lehrkräfte Kinder im Kindergartenalter bis zur 12. Klasse. Ferner sollen die Schüler psychologisch unterstützt sowie ein außerschulisches Programm aufgebaut werden. Er hoffe, «dass dieser Raum ein Ort sein wird, an dem Liebe, Heilung und gegenseitiger Respekt unter den Mitgliedern der Gemeinschaft wachsen können», so Romanelli.
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