Papst Leo XIV. winkt beim Angelus-Gebet am Fenster des Apostolischen Palastes am 6. April 2026 im Vatikan.
Vatikan

Papst feiert Namenstag – freier Tag im Vatikan

Namenstage waren für Katholiken einst wichtiger als Geburtstage. In manchen katholischen Gegenden ist das heute noch so. Und für den Papst gilt es ohnehin. Sein Namenstag ist Feiertag für Tausende Vatikan-Mitarbeiter.

Sabine Kleyboldt (CIC)

Gerade hat Papst Leo XIV. Geburtstag gehabt, schon gibt es wieder Grund zum Feiern: An diesem Donnerstag begeht er seinen Namenstag, der im Vatikan sogar als arbeitsfreier Festtag gilt. Es ist der Gedenktag des heiligen Roberto Francesco Romolo Bellarmino (1542-1621), nach dem der als Robert Francis Prevost geborene Papst benannt ist. Erst am Montag (14. September) beging der gebürtige Chicagoer seinen 71. Geburtstag.

Genau wie der heutige Papst war Bellarmino Ordensmann und Naturwissenschaftler: Der berühmte Jesuit studierte unter anderem Astronomie; der promovierte Kirchenrechtler Prevost ist studierter Mathematiker und seit fast 50 Jahren Mitglied des Augustinerordens.

Namenspatron war Grossinquisitor und Kirchenlehrer

Sein Namenspatron verhörte als Grossinquisitor den Gelehrten Giordano Bruno, der 1600 in Rom als Ketzer hingerichtet wurde. 1930 wurde Bellarmino heiliggesprochen und 1931 zum Kirchenlehrer erhoben.

Für Päpste sind Geburtstage weniger wichtig als Namenstage. Anders als an seinem Geburtstag am Montag sind für Leo XIV. für Donnerstag noch keine öffentlichen Termine bekannt. Zu seinem Ehrentag dürfte er viele Glückwünsche erhalten und zumindest in privatem Rahmen feiern. Zu seinem Geburtstag erhielt Leo XIV. eine Torte mit Kerze zum Auspusten, Glückwünsche und musikalische Grüsse.

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Papst Leo XIV. winkt beim Angelus-Gebet am Fenster des Apostolischen Palastes am 6. April 2026 im Vatikan. | © Vatican Media/Romano Siciliani/KNA
17. September 2026 | 09:00
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