Papst nach drei Wochen Urlaub zurück im Vatikan
Wenn für andere die Ferien erst beginnen, heisst es für Leo XIV. «back to work». Drei Wochen verbrachte er in der päpstlichen Sommerresidenz in den Albaner Bergen, «um zu beten, zu lesen und etwas Sport zu treiben».
Sabine Kleyboldt (CIC)
Papst Leo XIV. ist nach gut drei Wochen Auszeit zurück am Schreibtisch. Am Montagabend verliess er seinen Urlaubsort Castel Gandolfo südöstlich von Rom Richtung Vatikan. Der 70-Jährige hatte sich seit 5. Juli in der Sommerresidenz am Albaner See aufgehalten, wo Päpste seit 400 Jahren Urlaub machen. Dort wolle er beten, lesen, sich erholen und «etwas Sport treiben», sagte er am Anfang seines Aufenthalts.
Seit seiner Wahl am 8. Mai 2025 verbringt der erste in den USA geborene Papst regelmässig Freizeit in dem Bergstädtchen am Albaner See. In den päpstlichen Gärten steht dem geübten Tennisspieler und Reiter auch ein Schwimmbad zur Verfügung, das bereits Johannes Paul II. anlegen liess.
Sport, Gebet und Ausflüge
Während seiner sommerlichen Auszeit unternahm Leo XIV. mehrere Ausflüge an Wallfahrtsorte und Klöster in der Umgebung. Die wöchentlichen Generalaudienzen fielen aus, das sonntägliche Mittagsgebet hielt er vor der päpstlichen Residenz im Ortskern, wo er diesmal logierte. Bisher hatte der Papst bei seinen Aufenthalten im vergangenen Sommer und an seinen freien Dienstagen in der Villa Barberini am Ortsrand gewohnt.
Papst Franziskus (2013-2025) hatte Castel Gandolfo nur zweimal besucht und die Residenz zum Museum gemacht. Auch die päpstlichen Gärten machte er für die Öffentlichkeit zugänglich und richtete dort das Öko- und Sozialprojekt «Laudato si’» ein. Leo XIV. setzt diese Initiative fort.
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