Kurienkardinal Kurt Koch.
Schweiz

Kardinal Kurt Koch wird Präsident von «Kirche in Not»

Der Schweizer Kardinal Kurt Koch ist zum Präsidenten des international tätigen Hilfswerks «Kirche in Not» (ACN) ernannt worden. «Die Ernennung von Kurt Koch ist eine grosse Ehre für uns», sagt Jan Probst, Geschäftsführer der Schweizer Sektion.

(bal) Der Schweizer Kurienkardinal Kurt Koch ist zum Präsidenten der Stiftung des international tätigen katholischen Hilfswerks «Kirche in Not» (ACN) ernannt worden. Dies berichtete das Westschweizer Newsportal cath.ch am Mittwoch. Der 75-Jährige ersetzt in dieser Funktion den italienischen Kardinal Mauro Piacenza.

«Die Ernennung von Kurt Koch ist eine grosse Ehre für uns», sagt Jan Probst, Geschäftsführer von «Kirche in Not (ACN)» Schweiz/Liechtenstein, gegenüber cath.ch. «Alle in der Schweizer Sektion freuen sich sehr darüber.»

Kurt Koch, seit 2010 Präfekt des Dikasteriums zur Förderung der Einheit der Christen, ist in Luzern, wo sich der Sitz der nationalen Sektion von ACN befindet, kein Unbekannter. Er war schon mehrfach zu verschiedenen Anlässen eingeladen, insbesondere an Konferenzen und Wallfahrten. «Wir pflegen seit langem eine sehr gute Beziehung zu ihm», so Probst. Koch stammt aus Emmenbrücke im Kanton Luzern.

«Ausgezeichnete» Wahl

Die Ernennung von Koch sei eine «ausgezeichnete» Wahl, findet der Geschäftsführer der Schweizer Sektion. «Er ist eine grosse Bereicherung für unser Hilfswerk, denn Kardinal Koch kennt sich mit den Themen von ACN wirklich gut aus.»

Jan Probst, Geschäftsführer von «Kirche in Not (ACN)» Schweiz/Liechtenstein.
Jan Probst, Geschäftsführer von «Kirche in Not (ACN)» Schweiz/Liechtenstein.

Durch seine Rolle als Präfekt des Dikasteriums zur Förderung der Einheit der Christen habe er zudem einen «guten Überblick» über die Probleme, mit denen man an verschiedenen Orten der Welt konfrontiert sei. «Seine Position als Förderer der Einheit wird für unsere Arbeit sehr vorteilhaft sein», sagt Probst.

Positive Auswirkungen auf Qualität der Arbeit vor Ort

Der ehemalige Bischof von Basel geniesse einen sehr guten Ruf in der Kirche und in der Welt. Probst ist überzeugt, dass die Ernennung von Kurt Koch sich positiv auswirkt, sowohl für die Qualität der Arbeit vor Ort als auch für das Sammeln von Spenden.

«Kirche in Not» wurde 1947 gegründet. Das Hilfswerk finanziert sich nur aus Spenden. Heute hilft es in rund 140 Ländern, in denen die katholische Kirche verfolgt wird oder nicht genügend Mittel für ihre seelsorglichen Aufgaben hat.

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Kurienkardinal Kurt Koch. | © Jacques Berset
27. November 2025 | 12:00
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