Chiara Cimma
Schweiz

Chiara Cimma: «Freue mich, in Lugano bekannte Gesichter wiederzusehen»

Die Aargauer Studentin Chiara Cimma (23) hat als Mitarbeiterin der ARGE Weltjugendtag den Weltjugendtag vom 2. bis 4. Mai in Lugano zwar nicht mitorganisiert, da dies ein örtliches Team übernahm. Doch freut sie sich sehr auf die Teilnahme und auf «die Möglichkeit, im Glauben aufzutanken».

Regula Pfeifer

Was oder wer motiviert Sie, den nationalen Weltjugendtag in Lugano zu besuchen?

Chiara Cimma: Ich freue mich auf vieles, etwa darauf, viele bekannte Gesichter wiederzusehen und neue Menschen aus der ganzen Schweiz kennenzulernen. Ausserdem freue ich mich auf die freudige Hoffnung, die ich bisher an den Weltjugendtagen immer wieder erfahren durfte, auf die schöne Stadt Lugano und nicht zuletzt auf die Möglichkeit, im Glauben aufzutanken.

Waren Sie bereits an anderen Weltjugendtagen dabei?

Cimma: Mein erster Weltjugendtag war in St. Gallen 2022, bei dem ich eher durch einen Zufall teilnahm. Vorher wusste ich gar nicht so recht, was der Weltjugendtag ist, aber seit diesem ersten erfüllenden Wochenende habe ich an jedem Weltjugendtag auf regionaler und sogar internationaler Ebene teilgenommen. Es folgten Olten 2023, Lissabon 2023, Chur 2024 und jetzt Lugano 2025. Es ist mein erster nationaler Weltjugendtag.

Die Schweizerfahne ist überall anzutreffen in Lissabon am Weltjugendtag, 2023.
Die Schweizerfahne ist überall anzutreffen in Lissabon am Weltjugendtag, 2023.

Wenn ja, welche Erfahrungen machten Sie da?

Cimma: Es ist einfach toll, mit jungen Menschen aus der katholischen Kirche zusammenzukommen und gemeinsam zu feiern. Gleichaltrige kennenzulernen, die dasselbe Ziel im Leben haben und so zu sehen, dass man nicht allein ist. Die Anbetung erlebe ich dabei als besonders tief, wie ein kleines Stück Himmel. Man kann dem Alltag entfliehen, neue Kraft schöpfen und voller Energie zurückkehren. Beim internationalen Weltjugendtag bekam für mich die Erfahrung von Weltkirche noch einmal eine ganz neue Dimension: Ich war fasziniert, die Fahnen aus allen Ländern der Welt zu sehen, mit 1,5 Millionen Menschen friedlich auf einem Feld zu übernachten, gemeinsam zu feiern und zu beten. Das ist eine unvergessliche Erfahrung, die mein Glaubensleben immer wieder nährt.

«Auf keinen Fall verpassen möchte ich die Heilige Messe und die Anbetung.»

An welchen Programmen wollen Sie unbedingt teilnehmen, was lassen Sie allenfalls weg?

Cimma: Wenn ich mich für einen Weltjugendtag anmelde, möchte ich möglichst an allen Programmpunkten teilnehmen, weil ich die Gesamtheit der Angebote als sehr gelungen und bereichernd empfinde. Auf keinen Fall verpassen möchte ich die Heilige Messe und die Anbetung, weil es mich jedes Mal mit unglaublich viel Freude erfüllt, in einer Kirche voller junger Menschen zu sein, die auf Gott ausgerichtet sind.

Werden Sie bei einer Tessiner Familie übernachten?

Cimma: Wenn es möglich ist, sehr gerne, denn ich finde den Austausch mit Familien, die mit der Pfarrei oder der Region verwurzelt sind, sehr wertvoll. Bis jetzt durfte ich ausschliesslich bereichernde Erfahrungen machen, wenn ich in einer Gastfamilie untergebracht war.

Seit wann und wo sind Sie bei der ARGE Weltjugendtag aktiv?

Cimma: Am Weltjugendtag in Lissabon 2023 durfte ich meine Erlebnisse über drei Reisewochen hinweg durch meine Handylinse festhalten, um diese anschliessend auf den Social-Media-Kanälen des Weltjugendtages hochzuladen. Im darauffolgenden Herbst wurde ich für eine 20-Prozent-Anstellung im Bereich Marketing angefragt, die ich seither mit Freude ausübe.

«Ich habe bei der ARGE Weltjugendtag grossen kreativen Freiraum.»

Was gefällt Ihnen daran?

Cimma: Es ist neben meinem Studium der perfekte Ausgleich. Ich habe grossen kreativen Freiraum, in dem ich mein gestalterisches Interesse ausleben und gleichzeitig viel Neues dazulernen kann. Zusätzlich empfinde ich es als sehr bereichernd, dass es ein Dienst für den Herrn und für die Kirche ist.

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Chiara Cimma
28. April 2025 | 12:00
Lesezeit : ca. 2  Min.
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