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Pfingstgeschichte auf WhatsApp zum Nachlesen

Pfingsten "Komm heiliger Geist, kehr bei uns ein" | © kath.ch

Zum Beginn des jüdischen Pfingstfestes waren alle Jünger wieder beieinander.

Plötzlich kam vom Himmel her ein Brausen wie von einem gewaltigen Sturm und erfüllte das ganze Haus, in dem sie sich versammelt hatten.

Flamme Symbolbild | © 2015 Sylvia Stam

Sie sahen etwas wie Feuer, das sich auf jedem Einzelnen von ihnen niederliess.

So wurden sie alle mit dem Heiligen Geist erfüllt und redeten in fremden Sprachen

 

 

Zum Fest waren viele fromme Juden aus aller Welt nach Jerusalem gekommen. Als sie das Brausen hörten, liefen sie von allen Seiten herbei. Fassungslos hörte jeder die Jünger in seiner eigenen Sprache reden.

 

 

Bestürzt und ratlos fragte einer den anderen: «Was soll das bedeuten?»

Einige aber spotteten: «Die haben doch nur zu viel getrunken!»

Weinkaraffe mit Pflanze Symbolbild | © kath.ch

Da erhob sich Petrus mit den anderen elf Aposteln und rief der Menge zu: «Hört her, ihr jüdischen Männer und ihr Einwohner von Jerusalem. Ich will euch erklären, was hier geschieht:»

«Diese Männer sind nicht betrunken, wie einige von euch meinen. Es ist ja erst neun Uhr morgens»

Uhr Symbolbild | © 2015 kath.ch

Nein, sagt Petrus, hier erfüllt sich, was Gott durch den Propheten Joel vorausgesagt hat. Bei ihm heisst es:

 

 

Allen Männern und Frauen, die mir dienen, will ich meinen Geist geben, und sie werden in meinem Auftrag reden.

Am Himmel und auf der Erde werdet ihr Wunderzeichen sehen: Blut, Feuer und Rauch

Die Sonne wird sich verfinstern und der Mond blutrot scheinen, bevor der große Tag kommt, an dem ich Gericht halte. Wer dann den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.

 

 

Aber Jesus wurde durch Verrat an euch ausgeliefert, und ihr habt ihn mit Hilfe der Römer ans Kreuz genagelt und umgebracht.

Kreuz Symbolbild | © 2015 kath.ch

Doch genau so war es von Gott gewollt und vorausbestimmt. Diesen Jesus hat Gott auferweckt und damit die Macht des Todes gebrochen.

David sprach schon von Jesus, als er sagte:

 

 

Und weiter heisst es:

 

 

Nun hat Gott Jesus zum Herrscher eingesetzt und ihm den Ehrenplatz an seiner rechten Seite gegeben. Jesus empfing vom Vater den Heiligen Geist, wie es vorausgesagt war, und gab ihn uns. Ihr seht und hört jetzt selbst, dass es in Erfüllung gegangen ist.

Ganz Israel soll wissen:

 

 

Als die Leute das hörten, waren sie von dieser Botschaft tief betroffen. Sie fragten Petrus und die anderen Apostel:

Brüder, was sollen wir tun Pfingsten | © 2015 kath.ch

«Kehrt um zu Gott!», forderte Petrus sie auf. «Jeder von euch soll sich auf den Namen Jesu Christi taufen lassen, damit euch Gott eure Sünden vergibt und ihr den Heiligen Geist empfangt. Das alles ist euch, euren Nachkommen und den Menschen in aller Welt zugesagt, die der Herr, unser Gott, in seinen Dienst berufen wird.»

Petrus sprach noch lange mit ihnen und forderte sie eindringlich auf:

 

 

Viele Zuhörer glaubten, was Petrus ihnen sagte, und ließen sich taufen.

3000 Menschen wurden in die Gemeinde aufgenommen Pfingsten | © 2015 kath.ch

 

Handy-Benutzerin | © Lupo /pixelio.de
2. Juni 2015 | 08:48
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