Wenn die Kirche zu den Menschen kommt: Asche «to go» in Brugg
Die erste Ausgabe von Asche «to go» am Aschermittwoch in Brugg fand bei strahlendem Wetter statt. Das buntgemischte Publikum reagierte mit Neugier, Staunen und verhaltenem Zuspruch auf diese erstmalige Aktion des Pastoralraums Region Brugg-Windisch zu Beginn der Fastenzeit. Das Fazit kurz nach dem Start der Aktion: Dass sich die Kirche zu den Menschen begibt, wird von der grossen Mehrheit geschätzt und positiv gewertet.
Pünktlich zum Aschermittwoch am 5. März standen die Seelsorgerinnen und Seelsorger des Pastoralraums Region Brugg-Windisch auf dem Neumarktplatz bereit für die Aktion Asche «to go». Mit dem erstmals stattfindenden Angebot wollten sie an den Start der Fastenzeit erinnern.
Neben den jährlichen Messen und Feiern sei die Asche «to go» eine neue Idee, um ein Bewusstsein für die 40-tägige Fastenzeit zu schaffen, sagt Pierre Reift, Kommunikationsbeauftragter der katholischen Kirche Brugg, auf Anfrage. «Heutzutage kommen nicht mehr viele Leute in die Kirche, um diese traditionelle Geste der Segnung, welche die Vergänglichkeit symbolisiert, zu empfangen», bedauert er.
«Deswegen hat sich das Seelsorgeteam entschieden, auf die Leute zuzugehen, um ihnen die Möglichkeit einer kleinen Pause im Alltagsstress zu bieten.» Die Fastenzeit sei eine Einladung, um innezuhalten und Bereitschaft zur Umkehr und Busse zu zeigen. «Es geht darum, dass man sich die Zeit nimmt, die eigene Beziehung zu Gott neu aufleben zu lassen», erklärt Reift. (woz)
Hier geht es zur › Bestellung einzelner Beiträge von kath.ch.




