Weltjugendtag in St. Gallen: Bruder Maximilian spendet Primizsegen
Letztes Jahr hat Jugendbischof Alain de Raemy den Franziskaner Maximilian Blum zum Priester geweiht. Am Weltjugendtag in St. Gallen spendete Bruder Maximilian den Primizsegen.
Raphael Rauch
So viele Priester und so viele junge Menschen kommen in der St. Galler Kathedrale sonst nicht zusammen. Jugendbischof Alain de Raemy, Abt Emmanuel Rutz, Dompfarrer Beat Grögli und 16 weitere Priester feierten mit Hunderten von Jugendlichen am Samstag eine Messe in der St. Galler Kathedrale. Seit Freitagabend findet in St. Gallen der Weltjugendtag für die Deutschschweiz statt.
«Nächstenliebe bis zum äussersten»
Jugendbischof Alain de Raemy predigte über das Überforderungsgefühl der christlichen Botschaft. Wie Maria von Magdala und die Jünger seien die Menschen auch heute überfordert: «Wir sind alle überfordert. Von unserer eigenen Geschichte, wie wir uns verhalten in der Kirche, in der Gesellschaft.»
Dieser Überforderung stelle der auferstandene Christus «Nächstenliebe bis zum äussersten» entgegen: «Wir sind alle überfordert – werden aber übertroffen vom Heiland. Er eint uns», sagte Alain de Raemy.
Segen mit der Gallus- und Otmarsreliquie
Zum Ende des Pontifikalamtes gab es zwei Segen. Den Primizsegen spendete der Franziskaner Maximilian Blum. Weihbischof Alain de Raemy stellte ihn als bekanntes Gesicht der Weltjugendtage vor – hier kenne ihn man schon als «Kevin Blum».
Letztes Jahr, am 23. Oktober, hatte Alain de Raemy Bruder Maximilian Maria Blum in Näfels zum Priester geweiht. Nach dem Primizsegen spendete Weihbischof Alain de Raemy einen Segen mit der Gallus- und Otmarsreliquie.
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