Einweihung Weihnachtsdekoration auf Petersplatz | © screenshot youtube.com The Vatican
Vatikan
Einweihung Weihnachtsdekoration auf Petersplatz | © screenshot youtube.com The Vatican

Weihnachtsbaumschmuck von krebskranken Kindern auf Petersplatz

Rom, 7.12.17 (kath.ch) Papst Franziskus hat die Spender des diesjährigen Weihnachtsbaums und die Krippe auf dem Petersplatz empfangen. Die umfangreichen Delegationen aus Polen und Süditalien waren am Donnerstag im Vatikan zu Gast. Die Weihnachtsdekoration wird am Donnerstagnachmittag offiziell eingeweiht. Die 28 Meter hohe Fichte stammt in diesem Jahr aus Nordostpolen, die Krippe aus dem Kloster Montevergine in der Nähe von Neapel.

Bei der Begegnung in der Audienzhalle dankte Franziskus allen Beteiligten für ihren Einsatz. Weihnachtsbaum wie Krippe seien «Zeichen des Mitgefühls des himmlischen Vaters, seiner Nähe zur Menschheit». Sie erinnerten an das Gebot Jesu: «Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen», sagte der Papst. Die Krippe, gestaltet mit lebensgrossen Figuren in der Tradition neapolitanischer Darstellungen, ist inspiriert vom Thema der Barmherzigkeit.

Dekoration von krebskranken Kindern

Am Nachmittag werden die Lichter erstmals zum Leuchten gebracht und bis zum 8. Januar 2018 zu sehen sein. Die Dekorationen für den Baum stammen laut Radio Vatikan (7. Dezember) von krebskranken Kindern, die von einer Stiftung unterstützt werden. Kinder aus dem Erdbebengebiet in Mittelitalien sollen ihnen kreativ zur Seite gestanden haben. Franziskus würdigte dieses gegenseitige Helfen und erinnerte daran, dass die Barmherzigkeit eine der wichtigsten Weihnachtsbotschaften schlechthin seien. Barmherzigkeit ist auch der rote Faden der Weihnachtsszene der diesjährigen Krippe, die vom süditalienischen Kloster Montevergine bei Avellino stammt.

Gäste aus Polen und Italien

Der polnischen Delegation gehörten unter anderem die Bischöfe von Warmia und Elk, Jozef Gorzynski und Jerzy Mazur, sowie Mitarbeiter der Forstverwaltung von Bialystok an. Aus Montevergine war der Abt des Klosters anwesend. Ausserdem waren zu der Begegnung Kinder eingeladen, die aus Erdbebengebieten Mittelitaliens stammen oder derzeit als Krebspatienten in römischen Kliniken behandelt werden. (cic)

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