Die Regenbogenfahne – Symbol der Homosexuellen | © manwalk  / <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a>
Schweiz
Die Regenbogenfahne – Symbol der Homosexuellen | © manwalk / pixelio.de

Uno stellt in Davos neue LGBTI-Standards vor

Davos, 27.1.18 (kath.ch) Die Vereinten Nationen haben auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos neue Standards gegen eine Diskriminierung von Homo-, Bi-, Trans-, und Intersexuellen (LGBTI) vorgestellt. Ziel sei es, Unternehmen mit globalen Vorgaben zu helfen, Gleichberechtigung am Arbeitsplatz und darüber hinaus herzustellen, teilte UN-Menschenrechtskommissar Said Raad al-Hussein am Freitag mit.

Die Standards, die auf positiven Beispielen aus der ganzen Welt beruhten, seien von UN-Menschenrechtsexperten entwickelt worden. Zu den zentralen Vorgaben zählt laut UN-Angaben unter anderem ein vorbeugender Einsatz gegen LGBTI-Diskriminierung, der auch von Geschäftspartnern eingefordert werden müsse.

Unternehmen signalisieren Unterstützung

Zahlreiche namhafte Unternehmen hätten bereits ihre Unterstützung signalisiert – darunter etwa: Adidas, Airbus, Coca-Cola, SAP, die Deutsche Bank und die Deutsche Post DHL Group. Al-Hussein betonte: Firmen, die LGBTI-Mitarbeiter unterstützten und sich bemühten, Diskriminierung zu beenden, könnten «ein Motor des Wandels sein». (kna)

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