Erzbischof Mario Zenari, Apostolischer Nuntius in Syrien, in seinem Amtssitz in Damaskus.
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Syrische Patriarchen rufen Christen zum Wiederaufbau auf

Christen sollen – wie alle Syrer – aktiv am Wiederaufbau des Landes mitwirken. In einer gemeinsamen Erklärung werben drei syrische Patriarchen für ein modernes, demokratisches und vielfältiges Syrien.

Die Christen in Syrien sollen sich nach Worten ihrer Kirchenführer aktiv am Aufbau eines modernen und demokratischen Staates beteiligen. Christen dürften «sich nicht in Isolation oder Angst» zurückziehen, sondern müssten zusammen mit allen Syrern im In- und Ausland am Wiederaufbau des Landes mitarbeiten, heisst es laut dem arabischsprachigen christlichen Portal Abouna in einer gemeinsamen Erklärung.

«Entscheidende und zentrale Rolle»

«Als Christen kommt uns in dieser Phase eine entscheidende und zentrale Rolle zu, indem wir mit allen zusammenarbeiten, um dieses Heimatland voranzubringen und wiederaufzubauen», so der Aufruf.

Die Gestaltung der Zukunft Syriens erfordere Einheit und einen «umfassenden nationalen Dialog», der die Identität Syriens als vielfältige und integrative Nation stärken müsse. Ziel sei ein geeintes und souveränes Land, das auf Demokratie, Menschenrechten und dem Grundsatz der Gleichheit aller Bürger beruhe.

Sanktionen gegen Syrien aufheben

Gleichzeitig fordern die Unterzeichner die internationale Gemeinschaft dazu auf, die Wirtschaftssanktionen gegen das Land aufzuheben, die verheerende Auswirkungen in allen Bevölkerungsschichten hätten. Ferner müsse sie den Syrern beim Wiederaufbau helfen sowie die Verletzung der nationalen Souveränität von aussen verhindern.

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Unterzeichnet wurde der Aufruf von dem griechisch-katholischen melkitischen Patriarchen Joseph Al-Absi, dem syrisch-katholischen Patriarchen Ignace Youssif III. Younan sowie dem griechisch-orthodoxen Patriarchen von Antiochien, Johannes X. Yazigi. (kna)


Erzbischof Mario Zenari, Apostolischer Nuntius in Syrien, in seinem Amtssitz in Damaskus. | © KNA
1. Januar 2025 | 14:00
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